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Augsburg: Chance für Caiuby und Hinteregger?

Seit dem vergangenen Wochenende hat Stefan Reuter endlich Planungssicherheit. Die Augsburger können wieder einmal für ein neues Jahr in der Bundesliga planen. Mittlerweile ist aber auch schon der erste Abgang in trockenen Tüchern, denn Dong-Won Ji wird in der kommenden Spielzeit für die Mainzer auflaufen. Ob es nun beim FCA schon in diesem Sommer ein Umbruch stattfinden wird, wollte Reuter noch nicht kommentieren. Immerhin ließ er noch die Hintertür für die in Ungnade gefallenen Caiuby und Martin Hinteregger offen. 

Zwei Spieltage vor dem Ende der Saison steht schon fest, dass die Augsburger auch in der kommenden Saison in der Bundesliga auflaufen werden. So hat das Management der Fuggerstädter nun 2 Wochen mehr Zeit, für die kommende Saison zu planen. „Es ist gut, dass wir planen und intensiv in Gespräche gehen können“, so Reuter, der am Montag bereits die erste personelle Entscheidung verkünden konnte: Der Südkoreaner Ji wollte seinen Vertrag nicht verlängern und wird stattdessen ablösefrei zur Konkurrenz aus Mainz wechseln. Der 27-Jährige hat sich zwar nie wirklich als Stammspieler festsetzen können, allerdings ist sein Abgang trotzdem ein herber Verlust für den FCA. Unter anderem hat er in der Rückrunde mit Treffern gegen Bayern und Dortmund überzeugt. 

Noch vor einem Jahr haben es die Augsburger geschafft, mit der Ausnahme von Keeper Marwin Hitz eigentlich alle Leistungsträger rund um Alfred Finnbogason, Philipp Max, Michael Gregoritsch oder Jeffrey Gouweleeuw zu halten, obwohl es definitiv Interesse von der Konkurrenz gegeben hat. Dennoch brachten die Augsburger keine gute Saison zustande. Vor allem war eher ungewöhnlich, dass es unter anderem mit dem Trainerwechsel ungewöhnlich viel Unruhe im Verein gab. Reuter ließ derweil offen, ob er für die kommende Saison nun im Sommer einen größeren Umbruch geplant hat. „Wir müssen die nächsten Wochen abwarten“, so der 52-Jährige mit einem Hinweis auf die geringen finanziellen Möglichkeiten: „Wir müssen schauen, was wir realisieren können und was nicht. Die Mischung ist wichtig. Wir haben es immer wieder geschafft, gestandene und auch entwicklungsfähige Spieler zu holen, aber auch Spieler im eigenen Nachwuchs auszubilden.“

Der Geschäftsführer Sport stellte derweil klar, dass er die im Winter verliehenen Caiuby und Martin Hinteregger noch nicht abgeschrieben hat: „Diese Themen stehen nach der Saison an. Wir haben Zeit, die Gespräche in aller Ruhe zu führen“, so Reuter. Durch ihre Verfehlungen haben sich beide Spieler zum Jahresbeginn ins Abseits geschossen, wurden zunächst suspendiert und dann verliehen. „Jeder kann mal einen Fehler machen. Wir werden extrem viel Wert auf Disziplin legen, das ist selbstverständlich. Und auch dringend notwendig, damit das neunte Bundesligajahr des FC Augsburg nicht so turbulent und schwierig wird wie das achte.“ Dennoch ist aktuell wohl eher nicht denkbar, dass es eine Rückkehr der beiden im FC-Dress geben wird.

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