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Leverkusen: Havertz hochmotiviert

Die Chance ist weiterhin da und die Werkself aus Leverkusen will sie definitiv nutzen. Mit einem Dreier gehen die Eintracht aus Frankfurt am kommenden Sonntag könnte die Werkself mit dem Vierten der Tabelle gleichziehen und hätte damit weiter die Champions League fest im Blick. So forderte Kai Havertz derweil schon drei Siege für den Endspurt der Saison. Im Spiel gegen die Frankfurter hofft der Youngster darauf, dass die Hessen aufgrund der Belastung durch das internationale Geschäft nicht mehr alle Körner zur Verfügung haben.

Das Saisonfinale wird für Leverkusen eine Frage der Nerven, denn es gibt eine hohe Erwartungshaltung sowohl bei den Fans als auch bei den Verantwortlichen der Leverkusener. Wer mit dem psychologischen Druck am besten umgehen kann, hat auch die besten Aussichten auf Erfolg. Zumindest Kai Havertz geht davon aus, dass er zusammen mit seinen Teamkollegen eine sehr gute Ausgangsposition hat. „Wir haben einen ganz guten Druck. Wir sind drei Punkte hinter Frankfurt, die auf einem Champions-League-Platz stehen. Klar ist, dass wir von den letzten drei Spielen alle drei gewinnen müssen, wenn wir noch ganz oben landen wollen. Wir freuen uns auf die Spiele. Solche Spiele sind immer die schönsten. Wir werden am Sonntag alles reinhauen“, so der Youngster.

Die Frankfurter werden wohl den gleichen Plan haben, allerdings haben sie unter der Woche auch schon ein schweres Spiel in der Europa League gegen den FC Chelsea hinter sich gebracht. Es ist gut möglich, dass der Tank der Hessen am Sonntag noch nicht wieder bei 100% sein wird. Die Leverkusener hingegen können sich schon seit dem vergangenen Freitag auf das „Endspiel um Platz 4“ vorbereiten und hatte jede Menge Zeit zur Regeneration. „Natürlich spielt uns das ein bisschen in die Karten“, so Havertz, der aber auch sagt: „Trotzdem ist Frankfurt eine sehr gute Mannschaft und professionell genug, um zu wissen, dass sie das Spiel am Sonntag, auch gut gestalten müssen, um nächste Saison in der Champions League zu spielen. Trotzdem ist es ein kleiner Vorteil für uns.“

Die Leverkusener werden wie immer versuchen, den Gegner mit möglichst viel Ballbesitz langsam aber sicher zu zermürben. „Das ist in jedem Spiel das Ziel, dass wir versuchen, den Gegner laufen zu lassen. Wenn wir am Sonntag schnell spielen, wenige Kontakte am Ball haben, ihn laufen lassen, dann wird es bei den Frankfurtern irgendwann einen Bruch geben, vielleicht auch erst in der zweiten Hälfte, ab dem man merkt, dass sie nicht mehr hinterherkommen“, so Havertz. Voraussetzung dafür ist natürlich die Passgenauigkeit und eine niedrige Fehlerquote. Mit einem Sieg könnte man einen großen Schritt machen, um eine bisher durchwachsene Saison doch noch erfolgreich zu beenden. Davon konnte man vor einigen Wochen noch nicht ausgehen. „Ich habe ein bisschen darauf gehofft. Aber dass die Mannschaften so für uns spielen, vor allem am vergangenen Spieltag, hätte keiner für möglich gehalten. Dass es so gekommen ist, ist umso schöner. Jetzt heißt es für uns, dass wir das ausnutzen und alle drei Partien gewinnen. Es ist eine Chance, die wir versuchen müssen zu nutzen“, so Havertz weiter.

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