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Dortmund: Alle Augen auf Götze

Dadurch, dass die Bayern bei den Nürnbergern nur einen Punkt geholt haben, sind die Dortmunder weiterhin im Rennen um die Meisterschaft. „Das vergangene Wochenende hätte für uns schlimmer ausgehen können“, so Lizenzspielerchef Sebastian Kehl, „wir werden bis zum Schluss alles geben. Das ist ein Teil unserer DNA.“ Durch den Ausfall von Marco Reus ruhen die Hoffnungen im Endspurt jetzt hauptsächlich auf Mario Götze. 

Nach der Roten Karte aus dem Spiel gegen Schalke wird Marco Reus sowohl an diesem Wochenende für das Spiel gegen Bremen als auch eine Woche später gegen Düsseldorf nicht zur Verfügung stehen. „Natürlich würden wir lieber mit Marco spielen“, so Lizenzspielerchef Sebastian Kehl, „er ist unser Kapitän, und er kann ein Spiel entscheiden.“ Wie Lucien Favre auf diesen Ausfall reagieren wird, hat er bisher noch nicht durchblicken lassen. Viele gehen aber davon aus, dass Mario Götze nun im zentralen Mittelfeld Offensiv die Fäden ziehen soll. Diese Version klappte schon bei den in den Heimspielen gegen Bayer Leverkusen (3:2) und Wolfsburg (2:0).

Götze selbst hat derweil die Hoffnung auf die Meisterschaft noch nicht aufgegeben. Warum auch, denn mit nur 2 Punkten Rückstand ist noch alles drin. „Everything is still possible“, so der Weltmeister von 2014 über seine sozialen Netzwerke. Dafür bekam er mittlerweile schon Zuspruch von über 70.000 Fans. In der Rückrunde konnte Götze bisher ebenso viele Torbeteiligungen beisteuern (5/4) wie Reus (6/3). Kein Wunder, dass die Zuschauer nun vor allem in ihm den neuen Hoffnungsträger für den Endspurt sehen. Sollte Götze im System eine Position zurück rücken, wäre in der Angriffszentrale der Platz für Paco Alcacer frei. Der Spanier ist mit 17 Toren zwar der beste Schütze der Borussen, kommt über seine Rolle als Edeljoker aber einfach nicht hinaus. Nur in Ausnahmefällen wie derzeit wird er für die erste Elf berücksichtigt.  

Eigentlich hatte man mit der 2:4-Schlappe gegen die Schalker auch die Meisterschaft schon mehr oder weniger abgehakt, doch durch den Ausrutscher der Münchner in Nürnberg ist weiterhin alles offen. „Wir sind noch im Rennen“, so Kehl, er verspricht: „Wir werden bis zum Schluss alles geben. Das ist Teil unserer DNA.“ Bleibt abzuwarten, ob der BVB schon im Spiel gegen die Bremer den Schalter wieder umlegen können.  

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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