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Leverkusen: Voll im Aufwind

Die Leverkusener könnten am kommenden Wochenende mit einem Sieg gegen Frankfurt eben auch mit den Hessen gleichziehen. Die Adler stecken in den letzten Wochen in einem echten tief, während die Werkself langsam aber sicher doch noch die Champions League anpeilt. Nach drei Niederlagen in Folge klappt es mittlerweile und Nationalspieler Jonathan Tah nannte nun die Faktoren, die seiner Meinung nach dafür verantwortlich sind. 

Drei Siege in Folge und das starke 4:1 in Augsburg sprechen eine klare Sprache. Die Werkself bringt sich im Endspurt der Saison in eine gute Ausgangsposition was die Startplätze für die Champions League angeht. Mit den Ergebnissen ist auch das Selbstvertrauen der Leverkusener gestiegen. Vor allem ist die Erkenntnis gewachsen, dass man den Ausgang der Saison mittlerweile selbst in der Hand hat. „Wir haben in Augsburg einfach 90 Minuten auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen haben. In den Spielen, die wir zuvor verloren haben, haben wir das einfach nicht gemacht. Und deshalb haben wir verloren“, so Verteidiger Jonathan Tah. 

Der Innenverteidiger konnte gegen Augsburg sein drittes Saisontor markieren und erklärte nun seine Sicht auf den Erfolg der Werkself. „Wenn wir viel Ballbesitz haben, dass wir ihn nicht so leicht hergeben, den Gegner einfach müde machen, dadurch, dass sie einfach nur hinterherlaufen. Und wenn wir den Ball verlieren, dass wir ihn vor allen Dingen schnell wieder erobern, den Gegner schnell wieder unter Druck setzen. Vor allem in der ersten Hälfte haben wir das sehr gut gemacht, so dass Augsburg den Ball nur noch irgendwie herausschlagen wollte. Natürlich verunsichert das auch den Gegner. Und dass wir in den richtigen Momenten in die Tiefe spielen, hinter die Kette spielen. Das haben wir hervorragend gemacht“, so Tah. 

Das alles könnte für den kommenden Gegner aus Frankfurt perfekt passen. Die Hessen haben in den letzten Wochen den Anschein gemacht, als würden die zahlreichen englischen Wochen sie viel Kraft kosten und so blieb die Liga etwas auf der Strecke. Die Hütter-Elf muss am Donnerstag in der Europa League gegen den FC Chlesea ran und wird dementsprechend am Sonntag wohl noch nicht wieder bei 100% sein. Für die Werkself sind das natürlich beste Voraussetzungen, um in der Tabelle mit den Adlern gleichzuziehen. „Das gibt uns jetzt Selbstvertrauen. Die letzten drei Spiele waren keine durchgewurschtelten Siege, sondern Siege, bei denen wir echt gut gespielt haben. Daran wollen wir anknüpfen. Die nächsten Spiele werden nicht einfach, aber wir sind schon guter Dinge, was das Frankfurt-Spiel betrifft und freuen uns, weil es wie ein Finale wird“, so Tah weiter, der auch für Trainer Peter Bosz ein paar warme Worte übrig hatte: „Es macht sehr viel Spaß. Wir haben eine coole Truppe. Ich glaube, mit diesem Spielstil und diesem System können wir uns alle gut weiterentwickeln und nach vorne kommen.“ Auf kurze Sicht soll das auf jeden Fall mit einem Sieg gegen Frankfurt gelingen. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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