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Bremen: Alles läuft nach Plan

Die Bremer haben im Kalenderjahr 2019 noch immer kein Pflichtspiel verloren und kämpfen damit weiter um die Startplätze in der Europa League. Vor dem Spiel gegen den SC Freiburg war dann aber auch Kapitän Max Kruse wieder mal ein Thema an der Weser. 

Bei Werder läuft im Moment alles nach Plan. Seit mittlerweile 13 Pflichtspielen ist man schon ohne Niederlage. „Aber jeder der Jungs weiß, dass die letzten acht Wochen nicht viel wert sind, wenn wir jetzt nicht weiterhin fokussiert sind“, so Trainer Florian Kohfeldt zuletzt in einem Interview. Aktuell hat man zwei Punkte Rückstand auf den VfL Wolfsburg, die mit Rang 6 den letzten Qualifikationsplatz für die Europa League inne haben. Sowohl Spieler als auch Verantwortliche halten sich im Moment von ganz großen Zieläußerungen eher fern. „Es klingt platt“, so Mittelfeldmann Nuri Sahin, „aber wir sind in der Rückrunde bisher gut damit gefahren, von Spiel zu Spiel zu denken.“ Selbst das Halbfinale gegen die Bayern im DFB-Pokal ist aktuell noch kein Thema: „Wenn wir anfangen zu träumen, holt uns irgendwann die Realität ein.“

Dahin, der im Sommer aus Dortmund kam, wird im Pokal ohnehin nicht mitwirken können, bekam aber in der Liga immer mehr Einsatzzeiten. So zog er auch erstmals seit seinem Wechsel ein Zwischenfazit zu seiner Zeit an der Weser. „Es war die richtige Entscheidung, zu Werder zu kommen. Ich komme gerne zum Training, lerne viel vom Trainer und fühle mich in Bremen wohl“, so der Sechser. Ähnlich sieht das wohl auch bei den Gebrüdern Eggestein aus, denn sowohl Maxi als auch Mojo haben ihre Verträge in dieser Woche verlängert. Das hat nicht nur Sahin, sondern die komplette Mannschaft gefreut: „Beide sind wichtige Spieler für uns, für den Klub und auch für die Stadt. Hier entsteht etwas und diese Verlängerung kann uns noch ein wenig Rückenwind geben.

Fehlt eigentlich nur Max Kruse, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, den aber sicher alle gerne weiter an der Weser sehen würden. Zumindest Frank Baumann, seines Zeichens Werders Geschäftsführer Fußball, bleibt in dieser Personalie weiter optimistisch: „Unsere Entwicklung hat sicherlich einen positiven Effekt auf viele Spieler. Ob das die Entscheidung von Max Kruse direkt beeinflusst, glaube ich nicht. Er weiß, was er an Werder hat. Wir brauchen noch etwas Geduld.“

Zunächst einmal wollen die Bremer sich nun auf den nächsten Gegner fokussieren. „Die Freiburger haben ein paar Verletzungsprobleme. Es ist beeindruckend, wie sie das immer wieder kompensieren. Sie werden versuchen, uns die Freude am Spiel zu nehmen“, so Trainer Florian Kohfeldt, der in diesem Spiel nicht auf Philipp Bargfrede (Oberschenkel) und Fin Bartels (muskuläre Probleme) zurückgreifen kann.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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