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Hannover: Heldt muss gehen

Was sich bereits länger angedeutet hat, ist nun Gewissheit. Die Hannoveraner haben sich mit sofortiger Wirkung von ihrem Manager Horst Heldt getrennt. Das bestätigte der Noch-Bundesligist am Dienstagnachmittag. Zuvor hatten die Gesellschafter und der Aufsichtsrat darüber entschieden. 

„Die Zielsetzung der Fußball-Bundesligasaison 2018/19 war, einen gesicherten Tabellenmittelplatz zu erreichen. Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaft konkurrenzfähig ist“, so die offizielle Klubmitteilung: „Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt.“

Geschäftsführer Martin Kind hat schon nach der erneuten 1:3-Schlappe gegen die Wolfsburger groß angekündigt, dass die 96er einen Neuanfang in der 2. Liga benötigen. „Wir müssen jetzt erst mal selbstkritisch die gesamte Saison analysieren und dann Entscheidungen treffen“, so der 96-Boss. Die erste Amtshandlung war nun die Entlassung von Manager Horst Heldt. Schon zeitnah wollen die Hannoveraner einen neuen Sportdirektor verpflichten. 

Sechs Spieltage vor dem Ende der Saison liegen die Hannoveraner mit 7 Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz am Ende der Tabelle. Erst Ende Januar hatte Hannover Trainer André Breitenreiter entlassen und mit Thomas Doll einen eventuellen Heilsbringer engagiert. Die erhoffte Wirkung des neuen Trainers blieb jedoch über weite Strecken aus. Doll hat zwar noch eine Jobgarantie bis zum Ende der Saison, allerdings kann man nicht davon ausgehen, dass er länger bleiben wird. Immerhin verloren die Niedersachsen 8 von 9 Spielen, die der Coach an der Seitenlinie betreute. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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