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Düsseldorf: Das Top-Duo

Wenn man gegen die Düsseldorfer spielt, muss man sich als Verteidiger bewusst sein, dass man gegen die wohl schnellsten Offensivkräfte der Liga antreten muss. In der internen Rangliste konnte Benito Raman an diesem Wochenende an Dodi Lukebakio vorbeiziehen. Ersterer hat aktuell 9 Tore und 4 Vorlagen, während sein belgischer Landsmann ein Tor weniger auf dem Konto hat. Fakt ist allerdings schon jetzt, dass die beiden vorerst nur noch 6 gemeinsame Spiele haben werden, bevor sich ihre Wege trennen. 

Vor allem in der Hinrunde konnte Lukebakio im Spiel gegen die Bayern auf sich aufmerksam machen. Gegen den Rekordmeister konnte er beim 3:3 alle Treffer der Fortuna selbst markieren. Insgesamt schaffte er in der Hinrunde 7 Tore. An diese gute Leistung konnte er in der Rückrunde bisher noch nicht anknüpfen, denn es kam nur ein schlappes Törchen hinzu. Sein Trainer Friedhelm Funkel ist dennoch weiterhin zufrieden mit seinen Leistungen, da er unter anderem auch seine Defensivarbeit stark verbessern konnte. 

Vor seiner Zeit in Düsseldorf konnte der vom FC Watford ausgeliehene Angreifer fast ein Jahr lang nicht auf hohem Niveau Fußball spielen. Unter Funkel konnte er sich in diesem Jahr nun zu einem der besten Stürmer der Bundesliga entwickeln, der sowohl im Zentrum als auch auf den Flügeln agieren kann. Am liebsten spielt er selbst jedoch auf der rechten Seite, da er dann mit seinem starken linken Fuß in die Mitte ziehen und zum Abschluss kommen kann. Raman ist mit seinen 1,72 Metern Körpergröße und 67 Kilo Körpergewicht ein ganz anderer Spielertyp als sein großer Kollege Lukebakio. 

Schnell sind beide, allerdings ist Raman aufgrund seines niedrigen Schwerpunktes noch etwas wendiger. Mittlerweile ist er auch im Abschluss sicherer geworden, als noch in der Hinrunde, wo ihm noch zu oft die Nerven vor dem Tor versagt hatten. Vor allem diese Woche war aber dann ein einziger Erfolg, denn zunächst lieferte er beim 3:1 über die Gladbacher 3 Vorlagen ab, bevor er dann am Samstag beim 2:1-Sieg über die Berliner einen Doppelpack markieren konnte. „Die letzten Wochen liefen super für mich, aber dass mir in Berlin zwei Tore gelingen, hätte ich nie gedacht“, so der 24-Jährige. Gegen die Bayern wollen die beiden Belgier nun erneut zur Hochform auflaufen, doch dann folgen höchstens noch 5 Spiele, die sie gemeinsam in der Liga absolvieren können. Lukebakio ist nur bis zum Ende der Saison vom FC Watford ausgeliehen und wird für die Fortuna nicht zu halten sein. Allerdings geht man derweil davon aus, dass auch Watford das Nachsehen haben wird, weil der Angreifer bei einigen Topklubs auf der Liste stehen soll. 

Gleiches gilt für Raman, doch hier hat die Fortuna alles in der eigenen Hand. Sein Vertrag läuft noch bis 2022, daher kann Sport-Vorstand Lutz Pfannenstiel zumindest diese Personalie ganz entspannt angehen. Das heißt aber nicht, dass man unbedingt mit Raman in die neue Saison gehen will, denn es kann immer sein, dass ein entsprechendes Angebot doch alle schwach werden lässt. Mit jedem Treffer wird der Stürmer wertvoller für die Düsseldorfer. Aktuell liegt sein Marktwert aber noch nicht einmal im zweistelligen Millionenbereich.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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