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Leverkusen: Volland schlägt Alarm

Bei den Leverkusenern will man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und weiter Gas geben. Fakt ist aber auch, dass sich die Werkself keine größeren Ausrutscher mehr erlauben darf, wenn man es in die Europa League oder gar noch in die Champions League schaffen will. Zuletzt musste man gleich zwei Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz hinnehmen, die man mit Siegen hätte distanzieren können. Die anstehende Partie gegen RB Leipzig könnte nun schon richtungsweisend für den Verlauf der restlichen Saison sein. 

Nach dem 1:3 gegen Werder Bremen sagte Kevin Volland noch, dass es die schlechteste Leistung der Saison gewesen sei. Nachdem es dann auch noch gegen die TSG 1899 Hoffenheim eine 1:4-Pleite gab, fiel das Resümee nicht gerade besser aus. Wie auch bei einem solchen Ergebnis. „In der zweiten Halbzeit sind wir ein bisschen auseinandergedriftet. Das darf uns nicht passieren. Es ist etwas wild geworden, nicht mehr so positionsgetreu. Wir haben es nicht geschafft, uns wieder zu fangen und aus der Ordnung heraus zu spielen“, so der Angreifer, der damit nur bestätigte, dass die Leverkusener ihren eigenen Plan wieder einmal nicht durchziehen konnten. 

Das müssen die Rheinländer im Spiel gegen RB dringend ändern. Werder und Hoffenheim haben beide bewiesen, dass man mit einem guten Umschaltspiel der Werkself leicht wehtun kann, wenn diese bei ihrem Ballbesitzfußball zwischendurch die Kontrolle verlieren. Leipzig hat definitiv den richtigen Kader für ein schnelles Umschaltspiel. Schnelle Konter wurden Bayer schon gegen Hoffenheim zum Verhängnis. „Das wird ein ähnliches Spiel wie gegen Hoffenheim. Wir müssen schauen, dass wir zuhause kompakter spielen nach vorne wie nach hinten. Dass wir etwas cooler vor dem Tor sind, die Chancen nutzen und bestenfalls wieder unseren dominanten Fußball Leipzig aufdrücken“, so Volland weiter, der auch weiß, dass bei einer weiteren Niederlage die Champions League wohl schon abgeschrieben werden könnte. Selbst die Qualifikation für die Europa League könnte dann in Gefahr geraten. 

„Jetzt heißt es: Kopf hoch und Leipzig schlagen“, so Geschäftsführer Sport Rudi Völler direkt nach dem Spiel gegen Hoffenheim. Fakt ist aber auch, dass dieser enorme Druck die Spieler lähmen kann, auch wenn Volland das natürlich öffentlich nicht zugeben würde. „Wir denken jetzt nicht daran, dass wir Europa verspielen könnten. Es sind noch sieben Spiele, aber wir dürfen nicht mehr großartig verlieren“, so der Stürmer, der gleichzeitig betonte: „Wenn wir unsere nächsten Spiele gewinnen, werden wir auch nächste Saison in Europa spielen.“ 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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