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Nürnberg: Zrelak der Leidtragende

Mikael Ishak konnte sich beim 3:0 der Nürnberger über den FC Augsburg am vergangenen Wochenende endlich mal wieder positiv hervortun. Dabei war er seinen Stammplatz zwischenzeitlich los, musste seinem Konkurrenten Adam Zrelak den Vortritt lassen. Allerdings hat dieser sich nun im Training das Kreuzband gerissen. Der Slowake informierte nun am Mittwoch alle über die Details seiner anstehenden Reha. 

Die ersten warmen Sonnenstrahlen lockten Adam Zrelak am Mittwoch dann doch noch vor die Tür des FCN-Vereinsgeländes am Valznerweiher. Er konnte allerdings nur am Spielfeldrand seinen Kollegen bei einer intensiv geführten Einheit zuschauen. Am 27. Februar riss der Angreifer sich das vordere Kreuzband. Immerhin gab es ein Update, was seine Genesung betrifft. „Am 15. April fahre ich nach Donaustauf und werde dort sechs Wochen zur Reha sein“, so der mittlerweile 24-Jährige.

Dabei hätte die erste größere Verletzung in seiner Karriere für den Slowaken kaum ungünstiger kommen können, denn er hatte es gerade geschafft, sich bei den Nürnbergern in der Startelf festzusetzen. Nach dem Unfall ging er zunächst nur von einer Blessur des Innen- oder Außenbandes aus, das fällige MRT sprach dann aber eine ganz andere Sprache. „Ich hatte noch nie Probleme mit dem Knie“, so Zrelak, der den ersten Schock schon längst abgehakt hat: „Ich muss nach vorne schauen und mich auf die nächste Saison vorbereiten.“ Einen präzisen Zeitplan für ein Comeback gibt es derweil nicht. Eigentlich kann man davon ausgehen, dass bei einem Kreuzbandriss eine Pause von 6 Monaten fällig wird, allerdings will sich der Angreifer auch nicht auf den September festlegen. „Das werden wir sehen“, so Zrelak, der immerhin Ablenkung von seiner dreijährigen Tochter Zoe hat: „Sie unterstützt mich, wir spielen viel zusammen.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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