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Freiburg: Petersens Zukunft

Bei den Freiburgern ist in diesen Tagen alles in bester Ordnung, da man mit dem Abstiegskampf in dieser Saison wohl nicht mehr viel zu tun haben wird. Die entspannte Situation hat nun unter anderem Nils Petersen dazu genutzt, mit dem kicker über seine eigenen Zukunftspläne zu sprechen und dabei auch auf die allgemeine Lage beim SC einzugehen. 

Die bislang kurze Nationalmannschaftskarriere von Nils Petersen wird wohl nicht fortgesetzt werden, nachdem Bundestrainer Jogi Löw nun seine Verjüngungsstrategie und einen großen Umbruch ins Rollen gebracht hat. Der Torjäger der Freiburger hat hier allerdings eine gelassene Sicht auf die Dinge, vor allem, weil es im Verein im Moment so gut funktioniert. Bei den Freiburgern ist es schon gute Tradition, dass nichts über einzelne Vertragslaufzeiten gesagt wird. Laut der Informationen des kicker hat Petersen nach seinem Wechsel 2015, als er zunächst auf Leihbasis aus Bremen kam, allerdings noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2022. 

Ist es möglich, dass der Angreifer seine Karriere im Breisgau beendet? „So ist der Plan. Ich habe zwar schon zu viel erlebt, als dass ich sagen könnte, das wird definitiv so passieren. Ich bin aber inzwischen hier so verwurzelt und kann mir nichts anderes mehr vorstellen“, so Petersen, der auch eine Einschätzung zu seiner aktuellen Situation abgab: „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Karriere bisher, aber jetzt gibt es auch keinen richtigen Markt für mich. Ich kann nicht nach München, Dortmund oder Gladbach wechseln mit 30 und dem aktuellen Status und Anspruch, Stammstürmer Nummer eins zu sein und nach Augsburg, Mainz oder zu vergleichbaren Klubs brauche ich nicht gehen, weil ich mich in Freiburg super wohlfühle und mir hier meine wichtige Rolle erarbeitet habe.“

Diese Rolle konnte er in der Rückrunde mit 5 Toren und 2 Vorlagen wieder unter Beweis stellen, obwohl er gerade einmal 9 Spiele absolviert hat. Kein Wunder, dass er selbst gefallen an dieser Situation gefunden hat. „Das haben wir uns nicht erträumt, jetzt elf Punkte Vorsprung auf Rang 16 zu haben und zu wissen, mit den nächsten zwei Siegen wohl endgültig durch zu sein“, so Petersen, der zwar auch weiß, dass noch ein paar Punkte fehlen, er aber dennoch den Blick schon in die Zukunft schweifen lässt. Immerhin wollen die Freiburger zur Saison 2020/21 in ein neues und größeres Stadion ziehen: „Da freue ich mich total drauf. So sehr ich das alte Stadion vermissen werde, sind die Perspektiven toll und es ist ein Ziel, im neuen Stadion auch über die aktive Karriere hinaus eine Rolle zu spielen.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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