0

Stuttgart: Darf Gomez ran?

Noch im Hinspiel gegen Hoffenheim hätte Mario Gomez das Spiel zu Gunsten der Stuttgarter entscheiden können, doch der Angreifer vergab die Großchance zu einer möglichen Führung. Am Ende gingen die Schwaben mit 0:4 unter. Kein Wunder, dass vor allem der ehemalige Nationalspieler nun ganz besonders auf das anstehende Duell mit den Kraichgauern fiebert. Um es besser zu machen, muss er aber zunächst einmal von seinem Trainer Markus Weinzier aufgestellt werden. 

Es war eine dieser Chancen, von denen Stuttgarts Mario Gomez in dieser Saison zum Leidwesen der Schwaben leider schon einige liegen gelassen hat. Am 9. Spieltag hätte er schon in der 6. Minute frei vor Hoffenheims Keeper Baumann das 1:0 markieren müssen, doch der WM-Fahrer wurde noch leicht von Kevin Vogt gestört und vergab die große Chance. Es wäre die Führung und damit die Chance gewesen, etwas Zählbares mitzunehmen, doch am Ende geriet man nach dem Platzverweis von Insua auch noch komplett mit 0:4 unter die Räder. 

Vor heimischer Kulisse will man im kleinen Derby nun den Spieß umdrehen und als Sieger vom Platz gehen. In den letzten Wochen hat Trainer Markus Weinzierl langsam aber sicher eine halbwegs solide Startelf gefunden, sodass nicht mit größten personellen Wechselspielchen zu rechnen ist. Im Spiel gegen Dortmund gab es zum Beispiel nur einen Wechsel. Nicolas Gonzalez spielte für Mario Gomez in der Spitze. Ob das nun auch gegen Hoffenheim so bleiben wird, ließ der Trainer offen: „Dortmund war eher ein Spiel für Gonzalez mit seiner Laufstärke und seiner Umschaltbewegung, mit der er auch gefährlich war“, so Weinzierl, der sich vom jungen Argentinier auch etwas mehr Treffsicherheit gewünscht hätte. Doch auch der Youngster hat freistehend vor Bürki eine Großchance liegen lassen: „Dann wäre die Entscheidung für ihn hundertprozentig richtig gewesen“, so Weinzier weiter. 

Der Übungsleiter will sich mit seiner Entscheidung bis zum Wochenende Zeit lassen. Gomez, Gonzales, oder vielleicht auch eine komplett andere Variante? Möglich wäre z.B. auch ein Einsatz von Anastasios Donis, der aber wohl aufgrund von seinem mangelnden Defensivverhalten eher keine gute Chance auf einen Einsatz von Beginn an hat. Weitere Optionen wären dann noch Erik Thommyund Chadrac Akolo, doch Weinzierl will sich dabei nicht in die Karten schauen lassen: „Wichtig ist nur, dass wir Alternativen haben.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

Ähnliche Artikel

Antwort hinterlassen

Antwort eintragen
© 2019 Soccer-Fans.de. All rights reserved.