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Gladbach: Ginter fühlt sich heimisch

Die Gladbacher mussten zuletzt gleich zwei ganz bittere Heimniederlagen hinnehmen. Am kommenden Samstag hat man nun die Bayern zu Gast im Borussia-Park. Matthias Ginter äußerte sich nun dazu, wie er zusammen mit seinen Kollegen die Bayern schlagen will. Für ihn persönlich hätte es natürlich auch einen Nebeneffekt, wenn man am Ende der Saison die Champions League nicht erreichen würde.

Tabellendritter gegen Tabellenzweiter – damit wäre genug gesagt, um die Partie der Bayern gegen die Gladbacher im Vorfeld interessant zu machen. Auch die tabellarische Situation erinnert dabei an alte Zeiten, in denen sich die beiden immer wieder erbitterte Duelle geliefert haben. Gerade zuletzt kamen die Fohlen aber etwas ins Straucheln. Zwar liegt man noch immer auf dem 3. Platz in der Tabelle, jedoch schmilzt der Vorsprung auf Platz 5 langsam aber sicher. Matthias Ginter wollte derweil von einer Unruhe im Verein noch nichts wissen: „Bei uns hat keiner das Gefühl, dass wir uns jetzt irgendwie über die Ziellinie retten müssen …“, so der Weltmeister von 2014.

Ginters Vertrag bei den Fohlen läuft noch bis 2021, allerdings betonte er, dass eine Teilnahme an der Champions League nicht unbedingt entscheidend für eine Vertragsverlängerung wäre. „Meine sportliche und persönliche Zufriedenheit hängt nicht nur davon ab – es gibt viele andere Faktoren, die für mich eine Rolle spielen, ob ich mich irgendwo wohlfühle“, so der Defensivallrounder, der vor allem auch das Team, das Umfeld und den Trainerstab als Gründe nennt: „Das alles passt in Gladbach, ich bin glücklich hier. Die Borussia ist wie meine zweite Heimat geworden.“

Fakt ist aber auch, dass der 25-Jährige derzeit bei einigen Topklubs im Fokus steht. Unter anderem sollen bereits Tottenham und Arsenal ihre Fühler ausgestreckt haben: „Ich bin bei dieser Thematik total entspannt. Ich sehe das riesige Potenzial, das in unserer Mannschaft steckt, und was daraus entstehen kann. Alleine aus Respekt vor Gladbach spreche ich eigentlich nicht über andere Vereine.“

Die Fans müssen sich aber derzeit noch keine großen Chancen machen, selbst wenn man den Einzug in die Königsklasse verpassen würde: „Den Begriff der zweiten Heimat verwendet man ja nicht einfach so – jedenfalls ich nicht. Und klar ist auch: Ein Wechsel um des Wechsels willen, nur weil vielleicht ein noch namhafterer Klub lockt, ist nicht mein Ding“, so Ginter.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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