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Dortmund: Was ist mit Reus?

Im Pokalfight gegen die Bremer erzielte Marco Reus seinen wettbewerbsübergreifend schon 17. Treffer in dieser Saison. Danach musste der Leistungsträger aber vom Feld, zunächst aus Sicherheitsgründen, doch mittlerweile bangen die Borussen um ihren Top-Scorer.

Schon vor seinem überragenden Freistoß gegen die Bremer vor der Pause merkte Reus seinen Oberschenkel. Gestern ließ sich im Stadion unmittelbar nach der Partie noch nicht sagen, welches Problem genau vorliegt, doch Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun riet dem Angreifer dennoch dazu, das Spiel besser vorzeitig zu beenden. Eigentlich wollte Reus selbst weiterspielen, doch in Absprache mit dem Arzt hielten es alle für die sichere Variante, den Angreifer vom Platz zu nehmen. 

Nach der Niederlage gegen die Bremer sagte Sportdirektor Michael Zorc, dass er die Hoffnung habe, dass es sich nicht um eine schwerwiegende Verletzung handelt. „Das Risiko, dass er weiterspielt und sich eine richtige Muskelverletzung zuzieht, war einfach zu groß“, so der Verantwortliche über die Sicherheitsmaßnahme. So soll Reus wohl erst morgen genauer untersucht werden, deshalb lässt sich aktuell nur spekulieren, wann er wieder zurückkehren wird. „Ich kann noch nicht sagen, ob ich am Wochenende spielen kann“, so der BVB-Anführer. Für den Fall, dass er am kommenden Samstag gegen Hoffenheim nicht spielen kann, würde wohl entweder Mario Götze oder Maximilian Philipp seinen Platz einnehmen.

Gestern musste er dann von der Bank aus zusehen, wie sein BVB gegen die Bremer im Elfmeterschießen aus dem Pokal ausgeschieden ist. Trotz zweimaliger Führung reichte es am Ende nicht für den derzeitigen Tabellenführer der Bundesliga. „Wir haben uns ein bisschen dumm angestellt. Das 3:3 darf uns nicht passieren“, so Reus, der seine Truppe „weiter in einem Lernprozess“ sieht und vor allem anmerkt, dass man am Defensivverhalten noch weiter arbeiten muss: „Wir müssen cleverer sein – und so ein Ding in der Verlängerung über die Bühne bringen. Egal wie.“ Damit entsprach er auch der Meinung von Zorc: „Beim 2:2 und 3:3 waren wir nicht aufmerksam genug“, sagte er, „deshalb mussten wir ins Elfmeterschießen. Das ist ärgerlich.“

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