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Stuttgart: Maffeo-Comeback?

In dieser Woche wird er wohl noch kein Thema für den Kader der Stuttgarter sein und auch für das Spiel in Düsseldorf dürfte ein Comeback noch nicht hinhauen. Danach könnte es allerdings durchaus soweit kommen, dass Pablo Maffeo bei den Schwaben eine neue Chance bekommt. Der Spanier soll langsam aber sicher wieder ins Training aber vor allem auch ins Team integriert werden. 

Bis zur letzten Sekunde hatten sie noch darauf gehofft, doch weder sein Ex-Klub FC Girona noch Betis Sevilla waren dazu bereit, sowohl den Forderungen des Spielers als auch der Stuttgarter für ein Leihgeschäft zu entsprechen. So wird Pablo Maffeo zumindest bis zum kommenden Sommer noch in Stuttgart bleiben. Spätestens dann wird das Drama rund um den wechselwilligen und derzeit eher unmotivierten Profi weitergehen. Zu Beginn des Jahres wurde er von seinem Trainer Markus Weinzierl noch zu individuellen Trainingseinheiten verdonnert. 

Nach dem Ende der Transferperiode und dem geplatzten Wechsel soll es neue Gespräche mit dem Spieler und dessen Management geben, wie man mit der Situation umgehen will. So soll Maffeo bestenfalls neu integriert werden – sowohl ins Training, als auch in die Mannschaft, von der er sich etwas entfernt hatte. Das alles natürlich nur, wenn er selbst dazu gewillt ist, sich wieder mit dem VfB und den anstehenden Aufgaben zu identifizieren. Dazu gehört natürlich auch die entsprechende Einstellung, Leistungsbereitschaft und Leistung im Training und neben dem Platz zu bringen. Eigentlich eine Grundvoraussetzung, die bei jedem gut bezahlten Profi gegeben sein sollte. „Jeder, der mit anpacken will, ist herzlich willkommen“, so Weinzierl der auch betonte, dass er „kein Problem mit ihm“ habe.

Im letzten Sommer haben sich die Stuttgarter die Dienste Maffeos immerhin stolze 10 Millionen Euro kosten lassen. Die harte und vor allem öffentliche Reaktion auf die Unlust des Kickers wollte Weinzierl nun dennoch nicht unter den Teppich kehren. „Es ist ganz normal, dass diskutiert wird, wenn ich einen Spieler sanktioniere. Wenn gefragt wird, warum er nicht am Mannschaftstraining teilnimmt. Dann muss man Dinge erklären, auch zwei-, dreimal erklären und dann wird das thematisiert“, so Weinzierl, der auch betonte, dass der Schritt zur Öffentlichkeit nicht der erste gewesen sei: „Ich habe ganz lang alles intern gehalten. Aber wenn ich merke, dass es nicht fruchtet, nicht besser und die Situation immer enger wird, dann muss man auch mal offen und ehrlich seine Meinung sagen dürfen. Ich habe nichts gegen den Burschen. Auch im persönlichen Dialog nicht. Aber er muss kapieren, worum es geht. Dann ist er herzlich willkommen.“ Bleibt nun abzuwarten, ob der Rechtsverteidiger noch einmal die Kurve bekommen kann. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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