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Wolfsburg: Labbadia und Bosz

Morgen spielen die Leverkusener mit ihrem neuen Trainer Peter Bosz in Wolfsburg. Dabei sieht Wölfe-Trainer Bruno Labbadia einige Ähnlichkeiten bei der Spielweise der beiden Teams. In erster Linie erwartet er aber ein spannendes Spiel mit einer sehr hohen Intensität 

„Sie pressen sehr hoch, schieben mit sehr vielen Spielern hinterher und versuchen, ihren Spielstil sehr konsequent umzusetzen. Dass sie gut Fußball spielen können, hat man auch vorher schon gesehen“, so Bruno Labbadia mit einer kurzen Analyse des Spielstils der Werkself unter dem neuen Trainer Peter Bosz. Aufgrund des sehr hohen Pressings braucht man als Gegner vor allem ausreichend Ruhe beim Spielaufbau und darf keine leichten individuellen Fehler begehen: „Wir wollen versuchen, Lösungen zu finden. Das ist die Art und Weise, die wir verkörpern.“

Bei der knappen Niederlage gegen die Schalker konnten die Wolfsburger vor allem in der ersten Halbzeit einige brenzlige Situationen im Aufbau gut meistern, allerdings sind Fehler dabei kaum zu vermeiden. „Da müssen wir dann mit leben. Dennoch ermutigen wir unsere Spieler immer wieder dazu“, so der 52-Jährige, der bei seiner Ansicht und der des gegnerischen Coaches einige Parallelen sieht. Fakt ist, dass beide noch nie gegeneinander angetreten sind: „Wir mögen beide das 4-3-3, ich bin aber nicht auf ein System festgelegt, eher auf eine Art, Fußball zu spielen. Aber beide Teams haben lieber den Ball, als dem Gegner das Spiel zu überlassen“, so Labbadia. 

Das Duell der Wolfsburger und der Leverkusener verspricht allerdings sehr unterhaltsam zu werden. Dafür ist nicht nur die Statistik verantwortlich, die ein torreiches Spiel erwarten lässt. „Wenn man die Spielweise beider Teams betrachtet, geht man wohl nicht davon aus, dass es 0:0 endet. Unabhängig von den Toren wird es ein sehr intensives Spiel. Es wird sicherlich viele Situationen geben, in denen man sich neutralisiert. Da kommt es dann drauf an, wer weniger Fehler macht und die Möglichkeiten, die man vom Gegner bekommt, besser ausnutzt“, so Labbadia. 

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