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Gladbach: Beyer im Aufwind

Jordan Beyer konnte im Rahmen des Telekom-Cups in den Spielen gegen Hertha BSC und Bayern unter Beweis stellen, dass er großes Potenzial hat. Der gerade einmal 18-jährige Verteidiger der Gladbacher entwickelt sich prächtig, was natürlich in erster Linie den Verantwortlichen gut gefällt. So hat Trainer Dieter Hecking ihn z.B. schon jetzt auf dem Zettel, wenn es um die anstehende Rückrunde geht. 

Nach der Veranstaltung in Düsseldorf gab es ein dickes Lob, nachdem die Gladbacher immerhin auf dem 2. Platz gelandet sind. „Die junge Garde“, so Hecking mit Blick auf die Einsätze von Jordan Beyer, Andreas Poulsen und Co., „hat es richtig gut gemacht.“ Vor allem Beyer konnte seine tolle Entwicklung noch einmal unter Beweis stellen. So kam er gegen Berlin und München als Rechtsverteidiger zum Einsatz und überzeugte nicht nur in der Defensive sondern konnte auch immer wieder mit seinem guten Aufbauspiel brillieren. Nur ein weiterer Hinweis darauf, dass bei den Gladbachern ein echtes Talent heranwächst. 

Im Verlauf der Hinrunde konnte Beyer schon in insgesamt 6 Spielen Bundesligaluft schnuppern. Schon jetzt dürfte klar sein, dass bis zum Sommer noch einige dazukommen werden. Der aktuelle U19-Nationalspieler steht mittlerweile auch schon auf der Liste von U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz. Seit Juli nutzt er nun schon die Chance, die sich durch die Knieverletzung des Schweizer Neuzugangs Michael Lang ergeben hat. Zunächst konnte er durch eine engagierte Vorbereitung überzeugen und schließlich gelang ihm auch sein Debüt beim Saisonauftakt gegen Leverkusen (2:0). Seitdem greift Hecking immer wieder ohne Sorgen auf den Youngster zurück, wenn in der Viererkette etwas passieren muss. Beyer kann sowohl rechts als auch in der Zentrale der Verteidigung auflaufen, was seine Einsatzchancen natürlich erhöht. 

Aktuell sieht es so aus, als würden die Gladbacher in der Winterpause personell nicht mehr nachlegen, was auch mit Beyers Entwicklung zu tun hat. „Uns gefällt seine Entwicklung sehr. Wir haben wieder einen vielversprechenden Spieler aus unserem Nachwuchs für die Innen- und die Rechtsverteidigung – und wir wollen Jordan nach seinem Durchbruch natürlich auch weiterhin fördern“, so Sportdirektor Max Eberl. Im September brachten die Fohlen dann auch schnell alles in trockene Tücher und ließen Beyer seinen ersten Profivertrag unterschreiben, der nun bis zum Sommer 2022 gültig ist.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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