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Frankfurt: Rode vor Comeback?

Die Frage, die sich aktuell viele in Frankfurt stellen: Kann und falls ja, wann kann Sebastian Rode den Hessen weiterhelfen? Der Mittelfeldspieler hat keine Spielpraxis mehr, bekam aber dennoch im Winter einen Vertrag bis zum Saisonende. Wenn man nach den Eindrücken aus dem Trainingslager geht, könnte er schon am Wochenende beim Spiel gegen Freiburg in der Startformation stehen. 

Von der ersten Einheit an zeigte Rode, dass er brennt und unbedingt wieder spielen möchte. In den Zweikämpfen zeigte er keine Gnade und vor allem legte er wieder die Aggressivität an den Tag, die ihn in seiner ersten Amtszeit bei den Adlern von 2010-2014 so ausgezeichnet hat. Man spürt, dass er trotz so zahlreicher Verletzungen seinem Körper wieder vertraut und keine Angst vor erneuten Rückschlägen hat. Auch im Testspiel gegen Flamengo (0:1) konnte er mit einigen Zweikämpfen zeigen, dass er zurück ist. 

Sportdirektor Bruno Hübner glaubt derweil, dass sich die Dortmunder Leihgabe im Vergleich zu früher auch technisch weiter verbessern konnte.  „Man muss sehen, unter welchem Trainer gearbeitet hat. Wenn er bei Guardiola nichts dazugelernt hätte, wäre es schlecht“, so der Verantwortliche, der aber auch weiß, dass es dem Rückkehrer vor allem noch an Spielpraxis fehlt, nachdem er in den letzten Jahren kaum zum Einsatz gekommen ist. Auch die Feinabstimmung mit den neuen Kollegen muss sich noch verbessern. „Er hat lange nicht gespielt und wird sicherlich Zeit benötigen. Die Spielpraxis, die er braucht, wird er bei uns bekommen. Mit seiner Qualität wird er uns richtig weiterhelfen können“, so Sportvorstand Fredi Bobic.

Hübner ist seit 2011 bei den Hessen und kennt Rode daher schon sehr gut. „Seppl hat überhaupt keine Eingewöhnungsphase, er ist ein absoluter Vollprofi. Als Mensch und als Spieler ist er gereift und hat an Qualität dazugewonnen. Das ist ein super Typ, der gut bei uns reinpasst“, so der Verantwortliche, doch wie schnell wird er auf Spielpraxis kommen? Die Chancen auf einen Startelfeinsatz sind wohl eher gering, doch nach der Verletzung von Mijat Gacinovic könnte er immerhin als Joker eingeplant sein. Aktuell spricht viel dafür, dass Trainer Adi Hütter gegen Freiburg auf Gelson Fernandes und Jonathan de Guzman auf der Doppelsechs vor der Abwehr setzen wird, während Ante Rebic zentral davor agiert.  

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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