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Hertha: Grujic vor Comeback

Marko Grujic zeigt sich in diesen Tagen bei den Berlinern sehr aktiv. Vor allem bei den Laufübungen ist er immer weit vorne zu finden. Bis er das aber auch wieder auf dem Feld sein kann, wird es wohl noch etwas dauern. Der Mittelfeldspieler hat sich Mitte Dezember eine Bänderverletzung im linken Sprunggelenk zugezogen, konnte aber am Montag immerhin schon wieder mit der Mannschaft trainieren. Sein Comeback ist aber noch nicht unmittelbar in Sicht. 

Es war ohnehin klar, dass Grujic für den Auftakt der Rückrunde am kommenden Sonntag in Nürnberg noch nicht zur Verfügung steht. Mittlerweile wackelt aber auch der eigentliche Zeitplan, nach dem der Mittelfeldspieler für das erste Heimspiel des Jahres gegen die Schalker am 25. Januar eingeplant war. „Schwierig“, so sein Trainer Pal Dardai, der sich auch an den Aufbau nach der schweren Verletzung seines Schützlings im September zurückerinnert, als er im Spiel gegen die Gladbacher einen Bänder- und Kapselriss im rechten Sprunggelenk erlitten hatte: „Damals hat er drei Trainingswochen und ein Testspiel gemacht. So ähnlich müssen wir es diesmal auch machen. Marko hat einen großen Körper und hatte jetzt zwei lange Pausen. Wir dürfen nicht den Fehler machen und ihn schnell reinschmeißen. Er ist ein Leistungs- und Hoffnungsträger für uns, wir dürfen kein Eigentor schießen.“ 

Der Serbe ist vom FC Liverpool noch bis zum Saisonende ausgeliehen und Fakt ist, dass die Berliner in den 7 Spielen mit ihm bisher noch ungeschlagen sind. Neben Grujic brauch auch Karim Rekik noch etwas mehr Zeit. Der Niederländer hat sich einen Muskelfaserrisses im Oberschenkel zugezogen und musste schon Mitte November das Jahr 2018 beenden. Er konnte zwar am Sonntag beim Telekom-Cup sein Comeback feiern, verschuldete aber einen Elfmeter und wirkte auch ansonsten nicht unbedingt sicher. „Karim ist noch weit weg, das hat man gestern gesehen“, so Dardai am Montag: „Er muss hart arbeiten und an seiner Wettkampf-Konzentration arbeiten. Er hatte sehr oft Momente, in denen er nicht konzentriert war. Aber das ist normal nach einer so langen Pause. Er muss sich steigern in den nächsten zwei, drei Wochen.“ Damit ist wohl klar, dass er für das erste Spiel und die Startelf noch keine Option ist, egal ob die Berliner mit einer Dreierkette oder einer Viererkette auflaufen würden. 

Beim Telekom-Cup bestand im Spiel gegen die Gladbacher die Dreierkette aus Niklas Stark, Jordan Torunarigha und dem Mittelmann Fabian Lustenberger. Gegen Düsseldorf verteidigten die Berliner mit einer Viererkette, bestehend aus Peter Pekarik, Florian Baak, Rekik und Maximilian Mittelstädt. Seit gestern läuft die Vorbereitung auf das Spiel gegen die Nürnberger, auch wenn Dardai seine Enttäuschung über das Wochenende nicht komplett verbergen konnte: „Ich war mit keinem Spieler zufrieden. Wir hatten sehr viele Stellungs- und Konzentrationsfehler. Das ist Kopfsache. In Nürnberg wollen wir zu Null spielen und die Punkte mitnehmen.“ 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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