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Hannover: Akpoguma und Wimmer?

Die Hannoveraner testeten im Spiel gegen Heracles Almelo (4:1) sehr viel und daraus konnte man schon einige Hinweise ableiten, wen Trainer André Breitenreiter für den Auftakt in der Rückrunde am Samstag gegen die Bremer für die Startelf vorsieht. Unter anderem gab es in der defensiven Viererkette einige Aufschlüsse.

Neuzugang Kevin Akpoguma, als wurde als direkte Hilfe im Abstiegskampf von den Hoffenheimern verpflichtet und konnte bisher sowohl im Training als auch in den Testspielen immer voll. überzeugen. Der 23-Jährige wird bis zum kommenden Sommer von der TSG ausgeliehen und scheint seinen Platz im Team bereits sicher zu haben. Kapitän Waldemar Anton (wegen eines Blutergusses im Oberschenkel gegen Almelo geschont) wird aller Voraussicht nach ins Mittelfeld vorrücken also stellt sich derzeit nur noch die Frage, wer den zweiten Platz in der Innenverteidigung einnehmen wird. 

Gegen Almelo startete Breitenreiter mit dem Österreicher Kevin Wimmer an der Seite von Akpoguma. Der ehemalige Kölner ist inkl. Kaufoption bis zum Saisonende von Stoke City ausgeliehen. Nach einer eher schwachen Hinrunde bekam er nun von seinem Trainer ein Lob ausgesprochen. „Kevin hat sich zuletzt im Trainingslager in Marbella stark verbessert gezeigt“, so Breitenreiter. So hat Wimmer wohl leichte Vorteile gegenüber seinem direkten Konkurrenten Felipe, der in der Vorbereitung dann auch noch Sprunggelenkprobleme geplagt wurde.

Sollten Wimmer mit Akpoguma in der Rückrunde das Pärchen in der Innenverteidigung werden, könnten die Niedersachsen im Sommer ein Problem bekommen. Nicht nur die Leihe von Wimmer läuft im Sommer aus, die festgeschriebene Ablösesumme von rund 12 Millionen richtet sich auch nach der festgeschriebenen Mindestanzahl von 24 Einsätzen. Aktuell kommt Wimmer auf 11 Spiele in der Liga und 2 im DFB-Pokal. 

Für die Innenverteidigung kommt Timo Hübner nach seinem Kreuzbandriss noch lange nicht in Frage. Bleibt derzeit nur der im Sommer für 2,5 Millionen Euro aus Rijeka verpflichtete Josip Elez, der sich aber aller Voraussicht nach erst einmal hinten anstellen muss. „Er ist im Test gegen Almelo auf der Sechserposition reingekommen, das kann er auch spielen. Gleichzeitig haben wir immer die Option einer Fünferkette.“ So kann der Trainer variabel handeln – zumindest in der Defensive, wo derzeit ein Konkurrenzkampf wie nirgendwo sonst im Team besteht.

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