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Bayern: Davies ins kalte Wasser

Die Bayern haben den ersten Titel des Jahres eingefahren. Durch zwei Elfmeterschießen haben sich die Münchner den Telekom Cup unter den Nagel gerissen und im Finale die Gladbacher ausgestochen (4:2 i. E.). Erstmals mit von der Partie war Neuzugang Alphonso Davies, der von seinem Trainer Niko Kovac auf den rechten Flügel gestellt wurde. Doch wie tickt eigentlich der neue Youngster? 

45 Minuten lang durfte Alphonso Davies beim Telekom Cup auf dem Feld stehen und über rechts zeigen, was er drauf hat. In erster Linie ging es darum, dass der Frischling erstmals etwas Wettkampfluft schnuppern kann. Hinzu kommt noch, dass die Bayern aktuell nur zwei fitte Flügelspieler zur Verfügung haben. Franck Ribery wird den Auftakt der Rückrunde in Hoffenheim verpassen und auch ein Einsatz von Arjen Robben ist noch nicht in trockenen Tüchern. Blieben also nur noch Gnabry und Coman übrig.

Im Ernstfall könnten auch noch Müller oder Sanches auf den Flügel rotieren oder eben Davies, der im Trainingslager in Doha immerhin schon komplett mit der Mannschaft trainieren konnte. Der Youngster bestätigte schon, dass die Einheiten und die Inhalte sehr unterschiedlich zum Training in Kanada sind. Er muss sich zunächst noch etwas darauf einstellen, bekam aber unter anderem von Manuel Neuer schon bescheinigt, dass er ein umgänglicher Typ sei, der sich schnell integriert habe. Auch der gerade einmal 18-Jährige hat ein gutes Gefühl nach seiner ersten Zeit beim Rekordmeister, nachdem er den Klub und seine Spieler bisher nur von der Playstation kannte. „Im realen Leben sind die Kollegen aber noch cooler“, so Davies, der unter anderem nun mit seinem Vorbild Thiago zusammenspielen kann.

Er weiß natürlich, dass er sich jetzt beweisen muss: „Ich will dazulernen, mich verbessern“, so Davies, „und ich werde jedes Spiel angehen, als wäre es mein letztes.“ Gestern konnte er sich schon im Spiel gegen die Gladbacher beweisen und zeigte, dass man mit ihm rechnen muss. Er wurde von seinen Kollegen gesucht, zeigte sich agil und flexibel. Lediglich bei den Flanken scheint noch etwas Nachholbedarf zu herrschen. Wenn es hart auf hart kommt, muss die Nummer 19 der Bayern aber schon jetzt bald zeigen, dass er auch unter Wettkampfbedingungen eine Option ist.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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