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Nürnberg: Mathenia vor Comeback

Seit nunmehr drei Tagen ist Christian Mathenia wieder voll ins Mannschaftstraining der Nürnberger involviert. Der Keeper hatte länger mit einer Kapselverletzung im Knie mit einer Sehnenbeteiligung zu kämpfen, arbeitet nun aber fleißig an seinem Comeback. „Die letzten Tage haben mir gutgetan, ich bin nahe bei hundert Prozent“, so der Keeper gestern im Hinblick auf das anstehende Testspiel gegen den belgischen Erstligisten Mouscron.

Nach dem Training am Vormittag stand dann aber erst einmal eine Portion Kultur auf dem Plan, denn die Mannschaft verbrachte den Nachmittag gemeinsam in Gibraltar. Trainer Michael Köllner wollte seinen Schützlingen die Geschichte des britischen Zipfels rund um den berühmten Affenfelsen etwas näherbringend und damit auch für ein kollektives Kopfabschalten sorgen. „Ein bisschen Abwechslung tut gut. Es ist wichtig, auch mal aus dem Hotel rauszukommen. Ich finde es gut, dass wir zusammen etwas unternehmen“, so Mathenia erfreut, der in der Rückrunde seinen Teil zum Klassenerhalt beitragen will: „Die Hinrunde brauchen wir nicht schönreden, der Tabellenplatz sagt alles aus. Ich bin felsenfest überzeugt, dass wir es aus eigener Kraft schaffen können.“

Fakt ist, dass der Club in Sachen Kaderqualität mit der Konkurrenz nicht mithalten kann. Umso wichtiger ist es, dass man einen starken Torwart zwischen den Pfosten hat, der im Zweifel die Kohlen aus dem Feuer holen kann. Köllner hat sich jedenfalls bereits festgelegt, dass Mathenia die Nummer 1 werden wird: „Es freut mich, dass mir der Trainer das Signal gibt, dass ich wieder Nummer 1 bin“, so der Keeper, der in der Hinrunde aber nur auf 5 Einsätze kam. Zunächst bekam Aufstiegskeeper Fabian Bredlow den Vorzug, dann kam Mathenias Verletzung dazwischen. Nun ist er wieder voll da, wie er auch selbst von sich behauptet. Zudem hat er auch ein sehr gutes Verhältnis zum Nürnberger Torwartteam. „Jeder gönnt dem anderen ein gutes Spiel. Es ist wichtig, dem anderen das Gefühl zu geben, dass man Gas gibt“, so der ehemalige Hamburger, der aber auch weiß, dass es eine extrem harte Rückrunde wird: „Wir müssen eine unangenehm bespielbare Mannschaft werden. Wir müssen Kampfspiele aus den Heimspielen machen und die Fans mit ins Boot nehmen. Und wir brauchen uns nichts vormachen: Wir müssen daheim auch mal Big Point gegen die Großen der Liga holen.“ 

So wie es die Düsseldorfer vorgemacht haben, die gegen Dortmund und Hoffenheim gewonnen und gegen München immerhin gepunktet haben. Mathenia ist aus Darmstädter und Hamburger Zeiten schon zweimal einen gelungenen Abstiegskampf gewöhnt, allerdings hat es dann mit dem HSV auch einmal nicht gereicht. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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