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Gladbach: Hazard zur internationalen Klasse

In der Hinrunde konnte Thorgan Hazard vor allem mit seinem Tempo über die Außenbahn, den Haken nach innen schlagen und durch seine Abschlüsse einer der Faktoren, warum es bei den Gladbachern so blendet lieg. In der Kicker-Rangliste hat es der Belgier mit seinen Leistungen glatt auf Platz 1 geschafft, schürt damit aber natürlich auch die Gerüchte rund um einen Wechsel. 

Als jüngerer Bruder von Weltstar Eden Hazard (28) vom FC Chelsea braucht sich Thorgan mittlerweile nicht mehr zu verstecken. Der 25-Jährige kam über Stationen bei RC Lens, Chelsea und Zulte Waregem im Sommer 2014 zu Borussia Mönchengladbach, stand aber dennoch relativ lange im Schatten seines Bruders. In der letzten Hinrunde konnte er dann aber final beweisen, was in ihm steckt. In der Saison 2014/15 brachte er nur ein Tor und sieben Vorlagen in 28 Einsätzen zustande, während es 2017/18 schon zehn Treffer und sieben Assists in 34 Partien waren.

Welche Quote der belgische Nationalspieler und WM-Dritte jetzt hingelegt hat, toppt aber noch einmal alles. In 17 Spielen stand er von Beginn an auf dem Feld, markierte dabei schon 9 Tore und 6 Vorlagen. Damit bringt er es auf einen Notenschnitt von stolzen 2.79. Er übernahm auch die Verantwortung vom Punkt aus, obwohl letztendlich von 5 Elfmetern nur 3 den Weg ins Tor fanden. Von einem Chanentod, wie es in der Vergangenheit rumort wurde, ist er mittlerweile weit entfernt. Damit ist er nun im kicker Ranking von im Sommer 2018 ernannten „Blickfeld“ zur internationalen Klasse vorgerückt. Hazard ist aus dem 4-3-3 der Fohlen nicht mehr wegzudenken, doch seine Leistungen wecken natürlich auch bei der Konkurrenz Begehrlichkeiten.

„Jetzt im Winter gab es kein Angebot für ihn“, so Gladbachs Sportdirektor Max Eberl, der ohnehin gelassen sein kann, da Hazard noch einen Vertrag bis 2020 hat: „Wir haben großes Interesse, mit Thorgan zu verlängern, das weiß er.“ Hazard selbst äußerte sich zuletzt ebenfalls zu einem möglichen neuen Vertrag am Niederrhein: „Eine Verlängerung ist durchaus möglich. Unsere Mannschaft ist gut, ich fühle mich wohl und meine Familie auch. Wenn ich das Gefühl habe, dass es am besten für mich ist, in Gladbach zu bleiben, dann bleibe ich auch.“

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