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Frankfurt: Kurze Vorbereitung

Die Frankfurter verweilen derzeit in der IMG-Akademie und bereiten sich auf eine anstrengende Rückrunde vor. Gestern konnte man zum ersten mal strahlenden Sonnenschein genießen, die auch perfekt zur guten Laune von Trainer Adi Hütter passte. Der Trainer sprach unter anderem über die extrem kurze Vorbereitung, den aktuellen Leistungsstand seiner Jungs und über die personelle Lage der Eintracht.

Auch am Sonntag legten die Hessen in Spielformen auf engem Raum wieder ein hartes Tempo an den Tag. Von außen betrachtet machen die Frankfurter Kicker zum Beginn des neuen Jahres einen motivierten und konzentrierten Eindruck. „Momentan habe ich einen sehr guten Eindruck von der Mannschaft. Die Spieler sind zu 100 Prozent bei der Sache, es macht wahnsinnig Spaß, mit ihnen zu arbeiten“, so Hütter und spricht dabei von „idealen Top-Bedingungen“ vor Ort.

Die kurze Zeit in Florida will der Übungsleiter dazu nutzen, um an „ein paar Stellschrauben drehen, um das Ganze noch besser zu machen“. Die Zeit ist knapp, denn man hat dieses Jahr gerade einmal 14 Tage, um sich auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten: “Es ist einfach eine Pause zwischen Vor- und Rückrunde“, so Hütter, der natürlich dennoch zuversichtlich ist, in dieser Zeit einiges bewegen zu können: „Wir nutzen die Zeit, um im technisch-taktischen Bereich zu arbeiten. Die Mannschaft ist frisch und sie lebt, das sieht man auf dem Platz. Die Kommunikation ist gut, es sind Spaß, Freude und Ernst dabei.“ Im Großen und Ganzen wollen die Frankfurter in der Rückrunde an die guten Leistungen der Hinrunde anknüpfen. „Wir hatten eine Phase, in der wir überragend gespielt, sehr viel richtig gemacht und zum richtigen Zeitpunkt Tore geschossen haben. In den letzten Spielen in Berlin oder gegen Wolfsburg haben wir das nicht geschafft“, so der Coach: “Jedes Spiel steht auf des Messers Schneide. Man muss sich darüber im Klaren sein, seine Tormöglichkeiten konsequent, konzentriert und entschlossen abzuschließen. Hinten müssen wir versuchen, weniger Fehler zu machen.“

Zumindest öffentlich halten die Frankfurter sich aktuell noch mit Zielvorgaben für die Saison zurück.  „Wichtig ist, wie wir Fußball spielen. Was können wir noch verbessern und optimieren in unserer Spielanlage? Wenn wir in der Rückrunde so wie teilweise in der Vorrunde spielen, ist vieles möglich. Aber da müssen wir zuerst hinkommen“, so Hütter, der aber auch weiß, dass der Weg dahin nicht allzu weit weg ist: „Das sind ein paar Kleinigkeiten. Die Mannschaft war zum Schluss sicherlich auch vom Kopf her ein bisschen müde.“ Dabei behilflich sein, soll auch Rückkehrer Sebastian Rode, der von den Dortmundern ausgeliehen wurde und bisher einen starken Eindruck hinterlassen konnte. Es scheint nicht so zu wirken, als wäre er gerade einmal erst ein paar Tage wieder mit den Hessen unterwegs und das sieht auch sein neuer Trainer so. „Er hat eine große Freude, das spürt man, und er wurde super aufgenommen“, so Hütter und lobt: „In den kleinen Spielformen, wo es wirklich zur Sache geht, wo es eng ist, viele Zweikämpfe stattfinden und man schnelle Lösungen im Kopf haben muss, macht er einen sehr guten Eindruck. Aber ich bin nicht überrascht, dass er gut Fußball spielen kann. Du kommst nicht zu Bayern und Dortmund, wenn du kein guter Spieler bist.“

Kleinere Sorgen haben die Frankfurter aktuell wegen der etwas zu dünnen personellen Auslastung auf der rechten Seite. Für den Fall, dass Danny da Costa mal ausfallen sollte, muss der Trainer improvisieren. Timothy Chandler ist nach seiner Knorpel-OP noch nicht wieder voll im Mannschaftstraining angekommen, daher ist es gut möglich, dass in der aktuellen Transferperiode noch ein Backup für diese Person verpflichtet werden könnte. „Timmy macht schon phasenweise mit. Ich wünsche mir, dass er bald auch in Spielformen mitmachen kann. Wenn es so sein sollte, dass es bei ihm noch länger dauert, werden wir aber sicher die Köpfe zusammenstecken und diskutieren, ob wir noch etwas machen“, erklärt Hütter.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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