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Dortmund: Königstransfer Witsel

Die Dortmunder haben im Transfersommer 2018 schon jede Menge richtig gemacht. Unter anderem kommt bei diesem Rückblick auch immer wieder der Name Axel Witsel auf, der in seinem ersten halben Jahr beim BVB auf ganzer Linie überzeugen konnte. Auch über diesen für den BVB eigentlich eher untypischen Wechsel äußerte sich nun Michael Zorc.

Schon in den ersten Pflichtspielen wurde schnell klar, welchen Wert Witsel für den BVB haben kann, denn er sicherte seinem neuen Arbeitgeber direkt bares Geld. Im DFB-Pokal erzielte er in der 5. Minute der Nachspielzeit das wichtige Tor gegen Fürth und sicherte so die Verlängerung, die der Grundstein für das Weiterkommen war. Wäre das in die Hose gegangen, wäre der BVB 2019 nur noch in zwei Wettbewerben vertreten.

Weitere vier Monate Später ist nun klar, dass die Dortmunder mit Witsel einen Volltreffer gelandet haben, auch wenn dieser noch in diesem Monat 30 Jahre alt wird. „Axel strahlt unheimlich viel Selbstbewusstsein nach innen und nach außen aus; er gibt unserem Spiel die richtige Struktur“, so Sportdirektor Michael Zorc in einem Interview über die neue Leitfigur im Dortmunder Mittelfeldzentrum. Im Sommer hatte den Belgier noch kaum jemand auf dem Schirm, als es um potenzielle Neuzugänge für die Dortmunder ging. Unter anderem hatte er in seiner Vita etwas fragwürdige, dafür finanziell lohnenswerte Arbeitgeber in Russland und China. „Ist tatsächlich nicht so, dass wir bei Borussia Dortmund automatisch darauf anspringen und eine Verpflichtung als logische Konsequenz ansehen mussten“, so Zorc.

Doch wie kam es letztendlich zu diesem 20-Millionen-Euro-Transfer? „Wir kennen ihn über viele Jahre. Zum Schluss war die Leistung bei der WM ausschlaggebend, ihn anzusprechen und zu sagen: Wenn er wirklich auf dem Markt ist, müssen wir ihn haben, das passt zu uns wie die Faust aufs Auge. Ich habe mich dann mit ihm getroffen, um zu sehen, wo bei ihm die Beweggründe liegen. Er wollte unbedingt noch einmal ‚Fußball pur‘ spüren. Geld kann jedenfalls nicht seine Hauptmotivation gewesen sein“, so Zorc weiter. 7,5 Millionen Euro verdient der Belgier im Jahr, während es in China wohl rund 18 Millionen Euro gewesen sind. Dafür steht er nun mit den Dortmundern vor dem Gewinn der Meisterschaft…

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