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Dortmund: Pulisic und die Insel

Bei den Dortmundern ist es schon lange kein Geheimnis mehr, dass Christian Pulisic nach dieser Saison wohl nicht mehr das Schwarz-Gelbe Trikot tragen wird. Bisher hat sich der Amerikaner geweigert, seinen bis 2020 gültigen Vertrag zu verlängern. Wenn der BVB nun noch eine entsprechend hohe Ablösesumme kassieren will, muss man den 20-Jährigen spätestens im kommenden Sommer verkaufen. Aktuell spricht wie zuletzt schon vermutet sehr viel dafür, dass er sich dem FC Chelsea anschließen wird.

Mittlerweile ist aber auch klar, dass neben den Blues auch noch weitere Hochkaräter Interesse an Pulisic haben, die dann wohl leer ausgehen würden. So soll sich Pulisic laut aktueller Informationen mit Chelsea schon über einen Wechsel nach der Saison einig geworden sein. In Sachen Ablösesumme werden derzeit rund 50 Millionen Euro gehandelt. Bisher fehlt es aber noch an einer offiziellen Bestätigung dieser Vereinbarung.

Der kicker berichtete schon im Sommer darüber, dass Pulisic kein Interesse daran hat, über die Saison hinaus in Dortmund zu bleiben. Daran wird sich auch in den nächsten Monaten nicht mehr viel ändern. Schnell kamen Gerüchte rund um einen Wintertransfer auf, die dann aber von Michael Zorc direkt auf Eis gelegt wurden. „Wir planen mindestens bis zum Saisonende mit ihm“, so der BVB-Sportdirektor, der aber auch weiß, dass sich danach die Wege trennen werden. Angesichts des Vertrags bis 2020 dürften die aufgerufenen 50 Millionen Euro aber eventuell etwas zu viel sein. Gut möglich, dass sich die tatsächliche Summe am Ende zwischen 40 und 50 Millionen Euro einpendeln wird.

Der aktuelle Rekord der Dortmunder bei einem Spieler, der nur noch ein Jahr Vertrag hatte, liegt aktuell bei 42,5 Millionen, die man für den Wechsel von Henrikh Mkhitaryan im Sommer 2016 von Manchester United bekommen hat. Ein Transfer von Pulisic macht für die Clubs aus England auch aus wirtschaftlicher Sicht Sinn, denn als jüngster Kapitän der Geschichte des amerikanischen Fußballverbandes wäre Pulisic für seinen neuen Verein ein idealer Werbeträger. Das macht ihn unter anderem auch für den FC Liverpool so interessant. Jürgen Klopp kennt ihn noch aus Dortmunder Zeiten und hätte sicherlich nichts dagegen, wenn er sich den Youngster noch unter den Nagel reißen könnte.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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