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Stuttgart: Das Donis-Missverständnis

Die Stuttgarter Fans haben in Anastasios Donis einen echten Liebling unter den Spielern. Wenn es nach ihnen geht, würde er immer auf dem Feld stehen. Als Trainer Markus Weinzierl ihn dann aber in der 2. Halbzeit des Spiels gegen Schalke nicht direkt aufs Feld schickte, verstanden das viele Fans nicht. Letztendlich hatte der Coach aber keine andere Wahl, wie er nach dem Spiel klarstellte.

Die Pfiffe waren kaum zu überhören. Nach dem Schlusspfiff war der Unmut groß, denn die Schwaben hatte die Hinrunde mit einem 1:3 gegen Schalke beenden und bleiben damit über Winter auf dem 16. Tabellenplatz. Doch schon während der Partie gab es Pfiffe vom sonst so treuen Anhang. Vor allem, als Weinzierl kurz nach der Pause auswechseln wollte. Er brachte zunächst Chadrac Akolo ins Spiel und nicht Donis, was die meisten Fans nicht verstehen konnten. Was alle zu diesem Zeitpunkt nicht wussten war, dass dieser Probleme mit seinem linken Oberschenkel signalisiert hatte.

Die Stuttgarter hatten in der Hinrunde einige Tage, an denen wirklich alles schiefzulaufen schien. Beim Stand von 0:1 wollte Weinzierl frischen Wind aufs Feld bringen und Donis bringen, allerdings konnte er nicht. „Als ich ihn einwechseln wollte, meinte er, dass er wieder seine Muskulatur spüren würde und nicht richtig sprinten könnte“, so der 43-Jährige, der damit seinen Matchplan über den Haufen werfen musste. Letztendlich brachte er ihn dann aber doch noch für gut 10 Minuten in der Schlussphase beim stand von 1:3. Letztendlich konnte der Angreifer nach überstandenem Muskelbündelriss aber auch nichts mehr an der Niederlage ändern. „Wir haben ein Spiel verloren, das man nicht verlieren darf. Sogar nicht verlieren kann, wenn man seine hundertprozentigen Chancen nutzt“, so Weinzierl nach der Partie enttäuscht: „Wir haben es nicht geschafft, aus unseren Möglichkeiten Profit zu schlagen.“

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