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Bremen: Was wird aus Kainz?

Im Winter machen die Bundesligisten eine Pause, doch hinter den Kulissen wird meist fleißig an Transfers gearbeitet. Angeblich scheinen bei den Bremern aktuell aber keine Wünsche offen zu sein. „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Kader, es ist nichts geplant“, so Manager Frank Baumann. Zumindest nicht auf der Einkaufsseite, in Sachen Abgänge könnte sich hingegen schon etwas bewegen.

Ausleihkandidaten sind derweil weiterhin die Youngster Ole Käuper und Thore Jacobsen, die im Bundesligakader im Moment noch keine wirkliche Perspektive haben. Selbst eine vorübergehende Trennung von Florian Kainz ist noch nicht vom Tisch. „Von meiner Seite ist ganz klar: Ich würde gerne mit Florian weiterarbeiten“, so Trainer Florian Kohfeldt. Der Coach hat aber natürlich auch Verständnis für den mittlerweile 26-Jährigen, der sich für die Vorrunde sehr viel vorgenommen hatte, letztendlich aber nur auf 5 Spiele von Beginn an kam. Dabei steuerte er nur eine Vorlage bei und gehörte letztendlich beim letzten Spiel gegen Leipzig nicht einmal mehr zum Kader.

„Wir werden im Trainingslager in Südafrika noch einmal reden. Flo muss sich positionieren, ob er sich mit seiner Rolle identifizieren kann. Das tut er bislang im überragenden Maße im Mannschaftsverbund. Aber ich weiß, dass er nicht mehr 19 ist und vielleicht den Anspruch hat, jede Woche zu spielen“, so Kohfeldt, der aber auch betonte, dass dies bei Bremen durchaus möglch sei: „Florian ist ein gestandener Bundesligaspieler“. Fakt ist aber auch, dass bei den Bremern derzeit ein echter Konkurrenzkampf am laufen ist. „Der Konkurrenzkampf ist hoch, es gibt keine Garantien“, so Kohfeldt weiter, nachdem zuletzt auch die Youngster Milot Rashica, Johannes Eggestein und Josh Sargent die Nase vorn hatten. Hinzu kommen dann noch Max Kruse, Yuya Osako, Martin Harnik und Claudio Pizarro, an denen es ohnehin kaum ein Vorbeikommen gibt. Kein Wunder, dass bei dieser Flut an Alternativen der eine oder andere Spieler auf der Strecke bleibt.

Baumann betonte noch einmal, dass die Bremer auf keinen Fall einen Abgang von Kainz wünschen. „Wir werden genügend Spieler brauchen, Kainzi ist einer davon. Es gibt keine Bestrebungen, ihn abzugeben. Und von seiner Seite ist da auch nichts gekommen“, so der Sportdirektor, der letztendlich aber auch von den Wpnschen des Spielers abhängig ist.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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