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Hoffenheim: Rekorde in Aussicht

Für Adam Szalai wird es ein ganz persönliches Jubiläum, denn das nächste Tor des Ungarn wird sein 50. in der Bundesliga werden. Der ehemalige Mainzer erzielte zwischen 2010 und 2013 in seinen 79 Spielen 21 Treffer für die 05er, in seinen 84 Spielen für Hoffenheim kamen mittlerweile 21 weitere Tore dazu und in Diensten der Schalker konnte er 7 Treffer beisteuern. Die Frage ist nun noch, wann er die magische Marke knacken wird.

Die Chancen für den mittlerweile 31-Jährigen stehen derzeit nicht schlecht, denn unter anderem hat sich bei der TSG der angeschlagene Stammstürmer Joelinton schon in die Winterpause verabschiedet. Gleichzeitig konnte Szalai eben gegen den kommenden Gegner aus Mainz schon 5 Buden markieren, was ihm sonst nur gegen die Augsburger gelungen ist. TSG-Coach Julian Nagelsmann hat sich derweil das Ziel gesetzt, die Vorrunde der letzten Saison noch einmal zu toppen.

Von ihrem eigenen Publikum wollen sich die Kraichgauer natürlich mit einem Sieg aus dem Jahr 2018 verabschieden und damit eine gute Hinrunde abschließen. „Wir können mit einem Sieg punktemäßig die Hinrunde vom letzten Jahr toppen, das ist sicherlich nicht ganz verkehrt angesichts der Belastungen“, so Nagelsmann vor dem Jahresabschluss, den er ohne Joelinton und die ebenfalls bereits urlaubenden Andrej Kramaric und Kasim Adams bestreiten muss. Die Statistiken sprechen ganz klar für die TSG, die die letzten 4 Heimspiele gegen Mainz gewinnen konnte. Der 5. Sieg wäre ein Vereinsrekord, nachdem man zuvor nur gegen Hannover 5 Siege in Folge einfahren konnte. Zudem sind Tore zu erwarten, denn unter Nagelsmann gab es in den letzten 5 Spielen gegen Mainz immerhin 18 Tore für die Hoffenheimer.

Der 31-Jährige warnt jedoch wie gewohnt vor dem nächsten Gegner: „Sie haben sich mit vielen Neuzugängen bestückt und sich deutlich nach vorne entwickelt“, so der Coach: „Ihre größte Waffe ist sicherlich ihr Tempo, sie haben fünf, sechs Spieler, die an die 34 km/h laufen, das ist mit die schnellste Mannschaft der gesamten Liga. Es war immer sehr offen, späte Tore haben das Ergebnis klarer aussehen lassen, als es waren sehr enge Spiele. Sie versuchen, den Gegner früh zu attackieren und unter Stress zu setzen, das sind immer sehr intensive Spiele.“ Bei einem weiteren Remis würden die Hoffenheimer ebenfalls einen neuen Vereinsrekord aufstellen, denn es wäre bereits das 6. in Folge in der Liga.

Derweil konnte die TSG den ersten Abgang des Winters bestätigen. Man wird Felipe Pires an den brasilianischen Meister Palmeiras ausleihen, nachdem dieser seit seiner Rückkehr aus Wien noch keinen Einsatz bekommen hat. Seinen Vertrag bei der TSG hat der Außenstürmer vorher aber noch um ein weiteres Jahr bis 2021 verlängert. „Er hat länger gebraucht als etwa Joelinton“, erklärte Trainer Julian Nagelsmann, „er hat lange gebraucht, die defensive Rolle auf der Außenbahn anzunehmen, ich hatte nicht das Gefühl, dass er schon so weit ist. Zudem haben wir selten mit seiner Außenstürmerposition gespielt, da waren andere stärker oder positionsvariabler. Ich bin froh, dass er einen guten Verein gefunden hat und gestärkt zurückkehrt.“

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