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Frankfurt: Extralob für Kostic

Die Frankfurter konnten nach ihrem Höhenflug in der Europa League nun auch in der Bundesliga wieder nachlegen. Gegen Leverkusen konnte man einen verdienten 2:1-Sieg einfahren. Fredi Bobic hatte danach ein Extralob für Matchwinner Filip Kostic übrig. Bei einem anderen geht er davon aus, dass der Sprung in die Nationalmannschaft nicht mehr lange auf sich warten lässt. 

Gegen die Werkself konnten die Adler verdient den vierten Heimsieg in dieser Saison feiern. Damit hält man auch mit RB Schritt, die aktuell den letzten Platz belegen, der noch für eine Teilnahme an der Champions League berechtigt. Gleichzeitig konnte man aber auch verhindern, dass die Leverkusener mit einem Sieg bis auf zwei Punkte heranrücken. „Es war ein heiß umkämpftes Spiel. Wir haben gegen eine tolle Leverkusener Mannschaft vor allem unheimlich viel Mentalität gezeigt“, so Sportvorstand Bobic, der aber am Ende mit der Chancenverwertung nicht ganz zufrieden war. Vor allem Angreifer Ante Rebic hätte den einen oder anderen Treffer markieren müssen. 

Dafür zeigte sich ein anderer in Hochform, denn Kostic konnte den Führungstreffer der Hessen vorbereiten und legte nach der Pause dann auch noch persönlich nach. „Für mich ist er heute wieder überragend gewesen“, so Bobic voll des Lobes über seinen Schützling: „Was er da auf der Seite Woche für Woche abliefert, ist wirklich unfassbar – ganz großer Sport. Er marschiert die Linie rauf und runter. Ganz große Leistung von ihm, große Mentalität, ein richtig guter Junge. Zurecht haben wir an ihn geglaubt und wir sind glücklich, dass er bei uns ist.“

Beim 1:0 konnte Kostic seinen Kollegen Danny da Costa gekonnt in Szene setzen, der dann ausgerechnet gegen seine alten Kollegen aus Leverkusen die Führung der Frankfurter markieren konnte. „Er hat einen großen Wert“, so Bobic: „Freilich hat der Ausfall von Timothy Chandler ihm in die Karten gespielt, doch man muss die Chance eben auch nutzen. Er ist torgefährlich, bereitet Tore vor und marschiert“, so der Ex-Profi weiter und spielte damit sogar auf eine potenzielle Nominierung für die A-Nationalmannschaft an: „So viele haben wir nicht, er ist ja auch noch Deutscher. Er könnte ja auch noch für höhere Aufgaben da sein, wenn er weiter lernt und an sich arbeitet. Er ist ein guter Junge. Wenn ich überlege: Als wir ihn geholt haben, war er gefühlt die Nummer drei auf dieser Position in Leverkusen.“ 

Derweil wird Makoto Hasebe mit einer Oberschenkelverletzung wohl auch die letzten beiden Spiele gegen Mainz und Bayern verpassen. Vor der Partie gegen Leverkusen gab es dann aber doch positive Neuigkeiten beim 34-Jährigen, denn es wurde bekannt gegeben, dass er den Preis als „Asiens internationalem Spieler des Jahres“ bekommt und dann wurde vom Stadionsprecher in einem Zug verkündet, dass der Defensivallrounder seinen Vertrag bei der Eintracht bis 2020 verlängert hat. „In Frankfurt und bei der Eintracht bin ich heimisch geworden. Ich bin glücklich darüber, noch ein weiteres Jahr Teil dieser wunderbaren Mannschaft sein zu dürfen. Wir haben noch viel vor, und da möchte ich gerne dabei sein“, so Hasebe, der bei Vertragende immerhin schon 36 Jahre alt wäre. 

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