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Leverkusen: Remis im Regen

Die Leverkusener mussten sich an diesem Montag mit nur einem Punkt bei den Nürnbergern zufrieden geben. Nach dem Spiel war der Ärger natürlich groß. Vor allem Bayers Manager Rudi Völler und Trainer Heiko Herrlich bemängelten den Zustand des Platzes im Max-Morlock-Stadion, der vom Dauerregen gehörig mitgenommen war. 

Stundenlanger Dauerregen verwandelte den Platz im Nürnberger Max-Morlock-Stadion in ein halbes Freibad. Der Ball blieb immer wieder in tiefen Pfützen liegen. Da der Regen auch nicht nachließ, konnten beide Teams spätestens im zweiten Durchgang keinen kontrollierten Fußball mehr zeigen. „Ich hätte das Spiel nicht angepfiffen“, so Rudi Völler nach dem Schlusspfiff bei „Eurosport“. Der Manager machte sich vor dem Spiel einen genauen Eindruck vom Geläuf und suchte im Anschluss auch das Gespräch mit Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus. Diese sah es dann aber doch etwas anders als Völler. „Die Zeiten, um auf Schnee oder bei solchen Bedingungen zu spielen, sollten eigentlich vorbei sein“, so der Verantwortliche verärgert: „In der zweiten Hälfte war es kein Fußballspiel mehr. Die Leute haben etwas Besseres verdient.“

Als einfache Ausrede für das Remis wollte Völler den Rasen dann natürlich nicht nutzen, wie er selbst mehrmals betonte. „Die Witterungs- und Platzverhältnisse waren natürlich nicht zu unseren Gunsten. Da ist viel dem Zufall überlassen“, so der Manager, der damit auch der Meinung seines Trainers entsprach: „Uns ist der Geschwindigkeits- und technische Vorteil genommen worden“, so Heiko Herrlich am Tag seines 47. Geburtstags. Natürlich konnte man den Leverkusenern anmerken, dass in der Offensive nicht viel zusammenging, der Ball oft versprang und auch sonst kein kontrollierter Spielaufbau möglich war. „Wir haben es trotzdem versucht, weil Nürnberg tief stand und die Räume trotzdem da waren“, so Herrlich, dessen Truppe es dennoch vor allem in der ersten Halbzeit ganz ordentlich gemacht und sich durch den Treffer von Kai Havertz für den hohen Aufwand selbst belohnt hatte.

Die Führung gab die Werkself dann im zweiten Spielabschnitt aber noch aus der Hand, als FCN-Verteidiger Georg Margreitter einen durch Dominik Rohr abgefälschten Schuss im linken Eck unterbringen konnte. „Wir waren lange auf einem guten Weg“, so Herrlich. Auch Völler hätte am Ende natürlich gerne einen Dreier mit an den Rhein genommen: „Wir wollten ganz klar den Dreier einfahren. Jetzt wollen wir noch bis zur Winterpause einige Punkte holen.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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