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Hannover: Nicht alles ist schlecht

Nach den ersten 5 Spielen in der Liga wollte Martin Kind eigentlich 11 Punkte auf dem eigenen Konto sehen. Der Präsident von Hannover 96 war damit etwas optimistisch und dachte, dass der Kader der 96er den Ansprüchen der Bundesliga standhalten würde, doch bisher war das wohl eher ein Irrtum.

Nach mittlerweile 12 Spieltagen haben die Niedersachen gerade mal 9 Zähler einfahren können und stecken damit schon sehr früh mitten im Abstiegskampf fest. Sollen am kommenden Spieltag die Düsseldorfer und die Stuttgarter jeweils gewinnen, könnte Hannover sich sogar am Tabellenende wiederfinden. Martin Kind fordert nun aus den letzten fünf Partien des Kalenderjahres mindestens 3 Siege. “Mir wären fünf Siege natürlich lieber“, so Cheftrainer André Breitenreiter, der mit seiner Mannschaft erst noch die 1:4-Blamage gegen Gladbach aus den Köpfen bekommen musste: “Man darf nicht alles in Schutt und Asche reden. Wir haben beim Tabellenzweiten verloren.

Im Training wird derzeit der Fokus voll auf die Verteidigung gelegt, wie der 45-Jährige erzählte. „Viererkette schulen, abkippen, Verteidigung in der Box und am Mann dran sein sowie Bälle einfach zu klären. Allerdings treten bei uns nicht immer die gleichen Fehler auf, sondern immer unterschiedliche“, so Breitenreiter, der vor dem kommenden Heimspiel am Samstag gegen die Berliner gehörig unter Druck steht. Immerhin kann er von seinen Spielern noch sagen, dass sie über ein hohes Maß an Selbstkritik und Lernwillen verfügen, allerdings ist natürlich nicht klar, ob das am Ende reicht um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einfahren zu können. „Hertha BSC ist mit guten Spielern bestückt, aber wir wollen sie besiegen“, so Breitenreiter, der zumindest laut 96-Manager Horst Heldt noch nicht um seinen Job bangen muss: „Die Trainerfrage ist bei uns kein Thema. Und das sage ich aus Überzeugung.“

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