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Leverkusen: Hradecky bleibt optimistisch

Leverkusens Keeper Lukas Hradecky konnte mit der finnischen Nationalmannschaft den Aufstieg in die Liga B der Nations League klarmachen und damit einen erfolgreichen Jahresabschluss feiern. Mit der Werkself will der Keeper nun möglichst vor dem Jahreswechsel ebenfalls noch den Stimmungsumbruch schaffen und durch Siege eine bessere Ausgangsposition für die Rückrunde schaffen. 

Lukas Hradecky hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Und das nicht nur, wenn es wie in der Vergangenheit so oft richtig gut für den mittlerweile 28-Jährigen läuft. Dennoch ist das aktuell zumindest im Nationalteam der Fall, denn trotz der 0:1 Niederlage gegen die Griechen konnte man sich für die Liga B der Nations League qualifizieren. In dieser könnte man nun unter anderem auch auf Deutschland treffen, denn die DFB-Elf ist sieglos aus der Liga A abgestiegen. „Ich würde sagen: Finnland und Deutschland sind gleich gute Mannschaften…“, so der Keeper mit einem Grinsen im Gesicht bei seiner Rückkehr nach Leverkusen.

Natürlich weiß er ganz genau, dass das nicht der Fall ist, allerdings weiß er auch, dass die Qualität der einzelnen Kicker nicht mehr unbedingt der entscheidende Faktor im Kampf um den Sieg sein muss. Das erlebt er in diesen Tagen am eigenen Leib, denn die Werkself hat gerade einmal 11 Punkte aus den ersten 11 Spielen geholt und das, obwohl der Kader eigentlich mit Topspielern bestückt ist. Das eigentliche Ziel Champions League ist in weite Ferne gerückt, denn aktuell hat man ganz klar eher mit dem Abstiegskampf zu tun. Dieses Vorzeichen hat auch das anstehende Spiel gegen die Stuttgarter morgen, die als Tabellenletzter an den Rhein kommen. Für die Leverkusener zählen hier natürlich nur 3 Punkte. „Das Spiel ist ganz wichtig“, so Hradecky, der vor der Saison von den Frankfurtern verpflichtet werden konnte: „Wenn du dich nach der Länderspielpause direkt mit einer Niederlage bis Weihnachten durchbeißen musst, wird es schwer. Ein Sieg ist sehr, sehr wichtig. Sogar wichtiger wegen der Stimmung als wegen der Punkte.“

Natürlich sind auch die Punkte von enormer Bedeutung: „Über 20 müssen wir bis Weihnachten auf jeden Fall haben“, so der Torhüter weiter, der nach der Frage nach den beiden Spielen gegen Stuttgart und Nürnberg selbst ins Stocken geriet: „Da musst du mindestens sechs…Da musst du mindestens vier Punkte holen“, so der Keeper mit einem Lachen und dem Wissen, dass aber in der Realität nur zwei Siege helfen können. Es muss eine Wende her, allerdings erinnert sich der Finne auch an die vorletzte Länderspielpause, als die Werkself ebenfalls mit frischem Wind weitermachen wollte: „Da haben wir fast verloren, uns noch in der letzten Minute gerettet“, so Hradecky im Hinblick auf das 2:2-Unentschieden gegen Hannover 96: “Mit dem ersten Spiel nach einer Pause kannst du einen Lauf in Bewegung setzen. Das ist ganz wichtig. Natürlich drückt das die Stimmung, wenn es so schlecht läuft, und auch die Niederlage in Leipzig. Wir müssen die Stimmung drehen und am Freitag gewinnen.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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