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Dortmund: Der beste Reus?

Auch wenn er gegen die Russen wegen einer kleinen Verletzung passen musste, ist Marco Reus in dieser Saison so stabil wie selten zuvor. Sowohl in Sachen Leistung als auch in Sachen Körper scheint er einen sehr guten Weg gefunden zu haben. Er selbst hat dafür gleich 4 Gründe, die ausschlaggebend sind. 

Die Frage kam schon öfter auf: Ist der aktuellen Marco Reus der beste Marco Reus, den es je gegeben hat? Der Offensivspieler selbst kann mit solchen Aussagen und Schlagzeilen nur sehr wenig anfangen. „Ich bin in guter Form, keine Frage, und ich habe ja auch immer gesagt, dass ich jeder Mannschaft helfen kann, wenn ich mal über einen längeren Zeitraum gesund und im Rhythmus bin“, so der mittlerweile 29-Jährige gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“: „Aber der beste Reus aller Zeiten? Mir ist das zu übertrieben. Und das würde ja auch bedeuten, dass es nicht mehr besser geht. Aber es geht ja immer noch besser.“

Aktuell kann man das aber nur sehr schwer glauben, denn in seinen 17 Pflichtspielen für den BVB in dieser Saison hat Reus mittlerweile schon 19 Scorerpunkte auf dem Konto (11 Tore, 8 Vorlagen). Könnte das damit zusammenhängen, dass er nun wieder unter Lucien Favre spielt? „Ein Trainer, der mich kennt und mir vertraut, er will einem immer, immer, immer was beibringen“, so seine Beschreibung für den Coach, der ihn auch zum Kapitän gemacht hat: “Aber es ist ja nicht so, dass man sich ein Stück Stoff über den Arm streift und dann plötzlich reifer ist. Ich habe das Gefühl, ich bin dauernd im Spiel, diese permanente Präsenz tut mir gut“, so Reus, nachdem er nun auch auf der 10 spielen darf, wo er sich selbst am wohlsten fühlt.

Der wichtigste Grund ist aber mit Abstand seine Gesundheit, denn bis auf die aktuelle Fußprellung ist er nun schon länger gesund. „Dieser vierte, ganz banale Grund: Ich bin, von der aktuellen Fußprellung mal abgesehen, seit längerer Zeit gesund. Das ist für meine Art des Spiels das Wichtigste – nur dann kann ich das Spiel auf meiner Lieblingsposition auch wirklich genießen“, so Reus, für den nun auch spätestens seit dem Rücktritt von Messt Özil in der Nationalmannschaft der Weg frei ist: „Ich will gesund bleiben, eine gute EM-Qualifikation und eine super EM spielen. Dieses Turnier hab ich voll im Blick. Bei der WM in Katar wäre ich dann schon dreiunddreißigeinhalb…“ Doch was hält er eigentlich von der Nations League, in der die DFB-Elf alles andere als erfolgreich unterwegs ist? „Wir haben gute Gegner und gute Spiele, in denen es nicht nur um Ergebnisse, sondern auch um Prestige geht. Das ist schon mal wichtig“, so Reus, „aber mit dem Format habe ich mich ehrlich gesagt noch nicht übermäßig auseinandergesetzt.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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