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Hertha: Torunarigha ist zurück

Der Trainingsplatz bei den Berlinern wird von Tag zu Tag voller. Schon am Sonntag konnte Jordan Torunarigha sein Comeback bei der U23 feiern, während Marko Grujic gestern wieder in das Training mit der Mannschaft einsteigen konnte. Der Serbe ist aber zumindest für das kommende Spiel gegen die Düsseldorfer noch nicht als Alternative eingeplant. Ganz anders sieht das derweil bei Torunarigha aus.

Der deutsche U-21-Nationalspieler musste seit Mitte September aufgrund einer Achillessehnenverletzung passen, konnte dann aber am Sonntag mit der U23 der Hertha im Spiel gegen Budissa Bautzen (3:0) in der Regionalliga Nordost wieder etwas Spielpraxis sammeln. Er spielte vor den Augen von Pal Dardai über die kompletten 90 Minuten. „Am Anfang war die Zweikampfführung nicht so gut. Da war zu sehen, dass zwischen Training und Spiel ein Unterschied ist“, so Dardai am Dienstag: „Aber im Verlaufe des Spiels hat sich Jordan gesteigert. Und heute hat er im Training härtere Zweikämpfe geführt. Ich hoffe, bis zum Wochenende haben wir den Jordan, den wir vor der Verletzung gehabt haben.“

Während es bei Torunarigha schon wieder gut aussieht, ist sein Kumpel Grujic noch keine Alternative für den Kader. „Ein paar gute Dinge“ konnte Dardai im Rahmen des Trainings am Dienstag beim Mittelfeldspieler ausmachen, gleichzeitig musste er aber auch eine Entscheidung treffen: „Nach dem separaten Training ist es immer schwierig, reinzukommen und dann mitzuspielen. Für Marko ist diese Woche ideal.“

Der Serbe ist ohnehin eine Leihgabe des FC Liverpool, konnte aber in Berlin einen tollen Start hinlegen. Am 4. Spieltag zog er sich dann aber im Spiel gegen die Gladbacher nach einem Foul von Patrick Herrmann einen Kapsel- und Bänderriss im Sprunggelenk zu. Nun soll er in der kommenden Woche beim Testspiel gegen den Zweitligisten Erzgebirge Aue „60, 70 Minuten“ Spielpraxis sammeln, wie sein Trainer sagte: „Wenn er dann beschwerdefrei ist und voll mittrainiert, ist er bereit“, so Dardai, der ein Comeback im Spiel gegen Düsseldorf ausschließen konnte. Derweil blieb Dennis Jastrzembsk in Berlin, obwohl er eigentlich mit der U19 zum Hinspiel der 2. Runde der UEFA Youth League bei FK Qäbälä nach Aserbaidschan reisen sollte. Der Stürmer hatte beim 1:0-Sieg der U19 über Werder Bremen am Wochenende noch das Siegtor erzielt, dann aber einen Schlag auf den Fuß abbekommen.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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