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Dortmund: Götze in Form

Die aktuelle Saison ist bei den Dortmundern wieder mehr als erkenntnisreich. Unter anderem konnte sich auch Mario Götze wieder fangen und das als Stürmer. Der mittlerweile 26-Jährige scheint sich unter Favre und auf der ungewohnten Position richtig wohl zu fühlen. Das hängt allerdings unter anderem auch mit der Verpflichtung von Paco Alcacer zusammen.
Die Dortmunder müssen nun schon seit zwei spielen auf Paco Alcacer verzichten. Der Angreifer hat bisher seit seiner Ankunft in Dortmund quasi alles weggeschossen, was ihm vor die Flinte gekommen ist, doch aktuell hat er schon zum zweiten Mal mit muskulären Problemen zu tun. Die Dortmunder beschweren sich allerings nichts, zumal man natürlich keinen Druck auf den Angreifer aufbauen will und weil man zuletzt auch mit Plan B Erfolg hatte.

Vor der Verletzung des Spaniers war es meist Maximilian Philipp, der bei den Dortmundern von Beginn an in der Sturmzentrale spielen durfte. Beim 4:0 über Atletico Madrid war es allerdings Mario Götze und er machte es so gut, dass er diese Position auch im Spiel gegen die Hertha in der Liga bedienen durfte, wo er trotz des Remis erneut überzeugen konnte. Das blieb natürlich auch Favre nicht verborgen. Beachtlich, fühlt sich Götze doch ansonsten eher etwas weiter hinten auf dem Feld wohl, doch die Gründe für die guten Leistungen liegen auf der Hand. Im System funktioniert es gut, dass auch Alcacer mit 1,75 Metern nicht besonders groß ist. Beide glänzen auch nicht unbedingt mit überragender Physis. „Es kommt immer darauf an, wie man die Rolle des Stürmers spielen lässt“, so Götze, „wenn gefordert ist, dass ich vorne im Strafraum warte und die Kopfballtore mache, dann wird es schwierig. Aber so, wie wir es spielen, kann ich mich definitiv mit der Position anfreunden.“

Favre ist Fan von Mittelstürmern, die auch mitspielen können, sich abseits der Verteidiger bewegen und Räume schaffen, die dann auch für die Jungs dahinter interessant werden können. Kein Wunder, dass auch Alcacer mit seiner Spielweise direkt zu einschlagen konnte. „Wenn wir mit flüssigen Wechseln spielen, wenn die Impulse von außen kommen, wenn Marco von der Zehn kommt, wenn wir so die Tiefe erlaufen und Positionswechsel machen können, dann ist das eine super Sache“, so Favre. Das kann Alcacer in Perfektion und zudem bringt er eine absolute Abschlussstärke vor dem Tor mit. Eben damit hat Götze noch ein paar Probleme, allerdings hat er in Sachen Technik dann doch noch Vorteile gegenüber seinem spanischen Kollegen.

Heißt also, dass Götze auch in den nächsten Wochen gute Chancen auf Einsätze hat. Was dann aber wird, wenn Alcacer wieder bei 100% ist, bleibt abzuwarten.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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Eine Antwort zu "Dortmund: Götze in Form"

  1. Ich freue mich für Mario Götze. Er ist eigentlich ein Ausnahmespieler. Hatte in der Vergangenheit aber viel Pech und wegen des Tors bei der WM auch Druck von allen Seiten.

    Dem muss ein so junger Spielen auch erst Mal standhalten können. Ich glaube einige Andere wären daran zugrunde gegangen. Er hat den Kampf aber angenommen und sich wieder hochgearbeitet. Das ist Moral!

    LG
    Ronny

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