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Nürnberg: Valentini geht voran

Die Nürnberger mussten in den letzten beiden Ligaspielen gegen RB Leipzig (0:6) und Hoffenheim (1:3) richtig einstecken. Vor dem wichtigen Spiel gegen die Eintracht aus Frankfurt am kommenden Sonntag richtete Enrico Valentini nun einen Appell an seine Mitspieler. 

Mit den Hoffenheimern konnten die Nürnberger immerhin eine Halbzeit lang mithalten, doch dann wurden dem Aufsteiger vom Champions-League-Teilnehmer ganz klar die Grenzen aufgezeigt. Für Nürnbergs Enrico Valentini ist das in erster Linie eine Frage von Intensität und Mentalität. Der Rechtsverteidiger sieht nach eigenen Aussagen zu wenige Sprints und fordert eine deutliche Leistungssteigerung am Wochenende: „Wir müssen uns alle deutlich steigern.“

Die Nürnberger legen im Schnitt 179 Sprints pro Partie auf den Rasen, was ligaweit dem schlechtesten Wert entspricht. Die besten in dieser Kategorie sind die Augsburger mit immerhin 241 Sprints pro Spiel. Besonders bei den deutlichen Niederlagen der Franken ließen die Sprints zu wünschen übrig. So waren es beim 0:7 gegen Dortmund 73 weniger als der Gegner und auch beim 0:6 in Leipzig hatten die Hausherren 33 Sprints mehr auf dem Konto. „Es gilt, als Mannschaft viel mehr zu machen“, so Valentini weiter: “Wir sind gegen Hoffenheim sehr gute 120 Kilometer gelaufen. Die sind aber 122 Kilometer gelaufen. Als Aufsteiger musst du eben mehr machen als der Gegner.“

Valentini scheint einer der wenigen zu sein, die den Ernst der Lage erkannt haben. „Die Intensität in der Bundesliga ist doppelt so hoch wie in der 2. Liga. Zudem sind auch die mentalen Anforderungen höher, absolute Aufmerksamkeit in jeder Sekunde gefragt. Sobald du ein bisschen nachlässig bist, nicht genug läufst oder nicht aggressiv genug bist, wirst du direkt bestraft. Das ist Bundesliga. Gegen die Top-Teams hast du über 90 Minuten Feuer“, so der Verteidiger. Die Frankfurter haben sich mit ihrem 7:1 gegen Düsseldorf bereits warmgeschossen. In Nürnberg hofft man dennoch, dass man gegen die Hessen die Wende einleiten kann. „Sie haben gezeigt, dass sie vorne sehr gefährlich sind. Zu Hause müssen wir die Punkte hamstern“, so Valentini.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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