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Hoffenheim: Ruhe trotz Krise

Nach den ersten 7 Spielen hat der Champions-League-Teilnehmer Hoffenheim gerade einmal zwei Punkte mehr auf dem Konto, als das Tabellenschlusslicht aus Stuttgart. Trotzdem bleiben alle Verantwortlichen bei den Kraichgauern weiter gelassen, was gleich mehrere Gründe hat. 

Sinsheim ist auch nicht der Ort, an dem sportlich gesehen ständig Unruhe und Aufregung herrscht. Dennoch ist es schon bemerkenswert, wie gelassen die Verantwortlichen aktuell auf den Fehlstart in der Liga reagieren. In den letzten 7 Pflichtspielen konnte die TSG nur einen einzigen Sieg erringen, zuletzt gab es gar drei Niederlagen in Folge. Damit verbringt man die aktuelle Länderspielpause auf einem enttäuschenden 13. Platz in der Tabelle, lediglich zwei Punkte vor den Stuttgartern, die auf dem letzten Platz rangieren. Die Schwaben haben derweil etwas nervös den Trainer gewechselt. 

Bei der TSG läuft alles weiter wie gehabt. “Es gibt überhaupt keine Aufregung, wir sind absolut ruhig. Nicht im Sinn von tiefenentspannt oder gar schläfrig, sondern total fokussiert“, so der Direktor Profifußball Alexander Rosen: “Es gibt hier keine Brandherde, keine Fragezeichen, sondern nur ein lösungsorientiertes Miteinander. Mag sein, dass Außenstehende meinen, hier müsse doch jetzt Hektik aufkommen. Denen kann ich versichern: Hier gibt es keinen Nährboden für Gereiztheit, für Aufregung. Die Ergebnisse seien zwar nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Aber wenn wir uns die Leistungen in den Spielen ansehen, dann waren die – mit Abstrichen vielleicht mal einiger Spielphasen – fast durchweg gut, teilweise sogar sehr gut.“

Das ist aber nicht das einzige Manko, mit dem die TSG aktuell zu kämpfen hat. „Wie wir seit Saisonbeginn von Verletzungspech geplagt sind, ist wirklich hart und außergewöhnlich, vielleicht sogar einmalig“, so Rosen, der auch gesehen hat, dass zuletzt mit Florian Grillitsch, Leonardo Bittencourt und Stefan Posch weitere Kicker auf die Verletzungsliste gekommen sind: „Jedoch hat deswegen nie jemand geklagt, auch nicht, als uns zehn Spieler fehlten. Jammern gehört überhaupt nicht zu unserer Mentalität. Gleichzeitig wissen wir schon, dass Fußball auch ein Ergebnissport ist. Wir arbeiten dran, mit absoluter Leidenschaft. Und die Siege werden kommen. Da gibt es keinen Platz für Zweifel.“ Bleibt nun abzuwarten, ob die TSG nach der Pause wieder zurück in die Erfolgsspur finden kann. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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