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Dortmund: Bürki macht Pause

Nachdem Roman Bürki schon die anstehenden Länderspiele mit der Schweiz abgesagt hat, wird er nun auch in Dortmund eine kleine Pause einlegen. Alles ist darauf ausgerichtet, dass der Keeper beim nächsten Ligaspiel gegen den VfB Stuttgart wieder zwischen den Pfosten stehen kann, um dort seine derzeit überragenden Statistiken weiter auszubauen. 

Am Mittwoch haben die Dortmunder das erste öffentliche Training nach dem spannenden 4:3 über die Augsburger absolviert. Roman Bürki war dabei nicht mit von der Partie, was allerdings genau so zu erwarten war. Der Schlussmann hat in diesem Zug auch die Länderspiele gegen Belgien und Island abgesagt, die nun für die Schweizer Nati anstehen. Derzeit sieht es aber so aus, als wäre er zum Spiel gegen die Stuttgarter in der kommenden Woche wieder voll einsatzbereit. 

Bürki hat schon seit zwei Wochen immer wieder Probleme mit dem Adduktorenbereich. Meistens biss der 27-Jährige noch auf die Zähne, spielte und wehrte fast alle Bälle ab, die auf sein Tor kamen. Dass er nun nicht mit der Nati an den Spielen gegen Belgien und Island teilnehmen wird, sieht er lediglich als Vorsichtsmaßnahme und gab schon Entwarnung, dass bei ihm nichts kaputt sei. Die eineinhalb Wochen in Dortmund wird er nun intensiv zur Pflege und Behandlung nutzen, um danach wieder richtig durchstarten zu können. 

Das nächste Spiel in der Liga steht am 20. Oktober gegen den VfB Stuttgart an und hier will er wieder zwischen den Pfosten stehen und seinen Job gewohnt zuverlässig erledigen. Seine vierte Saison in Dortmund ist aktuell mit Abstand die beste, denn er konnte immerhin starke 77,5% aller Bälle abwehren, die auf seinen Kasten geflogen sind. Mehr hat er nie geschafft, seitdem er 2015 den Weg von Freiburg nach Dortmund fand. Auch im ligaweiten Vergleich muss er sich damit nicht verstecken. Lediglich Rune Jarstein von den Berlinern ist noch besser als Bürki, der gleichauf mit dem Freiburger Alexander Schwolow auf Rang 2 liegt. Beide haben aktuell einen starken Notenschnitt von 2,36. Der Dortmunder kassiert im Schnitt nur alle 103 Minuten ein Gegentor. In der abgelaufenen Saison lag der Schnitt noch bei 65 Minuten pro Gegentor. 

Dabei wurde die Statistik am Samstag noch verschlechtert, als er im Spiel gegen Augsburg gleich dreimal hinter sich greifen musste. Doch nach dem tollen 4:3 konnte ihm selbst das nicht die Laune verhageln. „Es ist ein unglaubliches Gefühl, zu Hause so ein Spiel noch zu gewinnen“, so der Keeper: „Dieses Spiel war einmalig. So etwas habe ich noch nicht erlebt.“ Am Mittwoch trainierten beim BVB insgesamt 1o Feldspieler und 2 Keeper gut eine Stunde unter Lucien Favre. Dabei waren unter anderem auch die lange verletzten Sebastian Rode (Wade), Ömer Toprak (Muskelfaserriss) und Jeremy Toljan (muskuläre Probleme) wieder mit von der Partie.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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