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Dortmund: Larsen wird kommen

Trainer Lucien Favre hatte sich noch bis zuletzt nicht dafür entschieden, ob Bruun Larsen heute im Spiel gegen die Frankfurter von Beginn an auf dem Platz stehen würde. „Man wird sehen“, so der Coach, der sich aber auch sicher ist, dass die Zeit des Stürmers noch kommen wird, auch wenn er dieses Mal noch nicht dabei sein wird. 

Am Montag sprach Favre lang mit dem 19-jährigen Talent, allerdings wurde in der Folge nicht kommuniziert, um was es dabei ging. Nachdem der Angreifer mit einer Erkältung zu tun hatte, konnte er bei den ersten Einheiten der Woche nur zuschauen. „Wir sind sehr zufrieden, dass er wieder da ist“, so Favre völlig unparteiisch. 

Bruun Larsen hat es nicht leicht. So hat ihn vermutlich eine Fußverletzung schon den Einsatz gegen Fürth im Pokal gekostet und dann kam das Fieber. Dabei hatte er vor allem in der Vorbereitung einen erstklassigen Eindruck hinterlassen. Vor allem mit seinen vier Treffern im Testspiel gegen Osnabrück während der Länderspielpause hat er nochmal untermauert, dass er schon in jungen Jahren sehr wichtig für den BVB werden kann. Sportdirektor Michael Zorc war zu dieser Zeit noch im Urlaub und schaute sich die Partie im Lifestream an. „Mir gefällt zum einen seine hohe Effektivität und zum anderen sein Teamgeist. Jacob arbeitet unheimlich für die Mannschaft“, so Zorc, der in erster Linie für den Transfer des Talents verantwortlich war. 

VfB-Sportvorstand Michael Reschke hätte den Offensivspieler gerne in Stuttgart behalten, doch die Dortmunder wollten ihr Talent nach der Leihe definitiv zurück. Der gerade einmal 19-Jährige ist sehr flexibel einsetzbar. Schon im Pokalspiel gegen Union Berlin vor zwei Jahren kam er nicht über die linke sondern über die rechte Seite und bereitete prompt einen Treffer der Dortmunder vor. „Seine endgültige Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen“, so Zorc, der überzeugt davon ist, Larsen auf jeder Position in der Offensive einsetzt zu können. Selbst nach seinen vier Toren gegen Osnabrück war sich der Däne aber nicht zu Schade, Kritik an sich selbst zu üben. „Mir fehlt noch ein bisschen der Rhythmus“, so der 19-Jährige. Sollte er den aber bald erreichen, dürfte er schon in dieser Saison eine echte Verstärkung für den BVB werden. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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