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Frankfurt: De Guzman außen vor

Jonathan de Guzman ist aktuell einer der großen Verlierer in Frankfurt – zumindest nach den ersten beiden Spieltagen. Nachdem der Mittelfeldspieler sowohl den Supercup und die erste Runde im DFB-Pokal in der Startelf bestritt, kam er gegen Freiburg und gegen Bremen nur als Joker zum Einsatz. „Das ist nicht das, was ich will, aber ich respektiere die Entscheidungen des Trainers“, so de Guzman.

Hinter de Guzman liegt ein eher durchwachsenes erstes Jahr in Frankfurt. Als Neuzugang hatte vor allem Trainer Niko Kovac hohe Erwartungen an ihn, die er aber zunächst nur bedingt erfüllen konnte. Mitte November 2017 erlitt er dann noch eine Schultereckgelenksprengung, die ihn mehrere Monate außer Gefecht setzte. So konnte er erst am 25. Spieltag wieder eingreifen, dann aber in Bestform. Vor allem seine gute Technik, Spielübersicht, Ruhe am Ball und auch die starken Standards ließen eigentlich keinen Zweifel daran aufkommen, dass de Guzman in die Startelf der Hessen gehört. Während Mijat Gacinovic aktuell im offensiven Mittelfeld gesetzt ist, könnte de Guzman auf der Doppelsechs seinen Platz finden. Zuletzt vertraute Trainer Adi Hütter in der Zentrale aber den beiden körperlich stärkeren Spielern Gelson Fernandes und Lucas Torro.

„Das ist nicht das, was ich will, aber ich respektiere die Entscheidungen des Trainers“, so der Routinier, der heute seinen 31. Geburtstag feiert. Er geht stark davon aus, dass er seine Chance definitiv noch bekommen wird. „Wir stehen erst am Anfang einer langen Saison. Ich bin sicher, dass ich meine Minuten und Spiele von Anfang an bekommen werde“, so de Guzman. Man kann davon ausgehen, dass Hütter in den nächsten Wochen mehr auf Rotation setzen wird und dass de Guzman dann seine Einsatzzeiten bekommen wird. Dann gilt es für den Mittelfeldspieler aber auch, seinen Trainer mit Leistung zu überzeugen.

Gut möglich, dass er schon am kommenden Freitag gegen Dortmund seine Chance bekommen wird. Beim letzten Gastspiel im Pott kam er erst zur Pause rein, legte dann aber eine starke Partie hin und bereitete mit einem Freistoß ein Tor vor, auch wenn das Ende dann doch noch frustrierend war. Durch ein Gegentor in letzter Sekunde verlor die Eintracht das Spiel mit 2:3. Der letzte Sieg bei den Borussen ist nun schon stolze 8 Jahre her. Damals war es Alex Meier, der am 7. Februar 2010 das entscheidende Tor zum 3:2-Sieg der Hessen markieren konnte.

 

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