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Wolfsburg: Traumstart perfekt

Die Wolfsburger haben mit zwei Siegen aus den ersten beiden Spielen einen hervorragenden Start hingelegt und Trainer Bruno Labbadia dürfte damit sichtlich zufrieden sein. Nun haben die Wölfe gleich zwei Spiele vor heimischer Kulisse vor der Brust. Am Samstag geht es gegen die Berliner und dann anschließend gegen den SC Freiburg. Für alle Beteiligten ist es die Chance, auch die heimische Arena wieder zu einer Festung zu machen, während es in den letzten Jahren hier eher mau ausgehen hat. 

Der Auftakt hätte für die Wölfe kaum besser laufen können. Das erste Heimspiel gewann man durch einen Treffer von Daniel Ginczek in der Nachspielzeit mit 2:1. Eben dieser Stürmer will nun auch mit seiner Truppe zu einer Heimmacht werden. „Ich habe es mit Stuttgart erleben dürfen“, so der Neuzugang, der die Situation kennt, denn in der Vorsaison hat er mit den Schwaben aus Stuttgart nur drei Niederlagen in 17 Beispielen hinnehmen müssen. Die Wölfe hingegen haben nur drei Spiele gewinnen können. Das soll sich nun schleunigst ändern.

Wenn es nach Ginczek geht, könnte es für ihn immer so wie gegen Schalke laufen. „Das kann einiges auslösen“, so der Stürmer: „Bei den Fans, bei der Mannschaft. Gegen Schalke waren viele Emotionen dabei. Das sind schöne Momente, die tun gut.“ Am Wochenende kommt gleich die nächste Herausforderung, denn auch die Berliner sind mit zwei Siegen in die Saison gestartet und haben sich in erstklassiger Form präsentiert. „Der Gegner muss immer das Gefühl haben, dass es schwierig ist, bei uns etwas zu holen. Das müssen wir jede Sekunde auf dem Platz vermitteln“, so Ginczek.

Gegen Schalke kam der mittlerweile 27-Jährige nun von der Bank und das gleiche Schicksal droht nun auch wieder vor dem nächsten Spiel. Gerne würde er natürlich von Beginn an ran, doch im Endeffekt hat er keine Wahl, als sich der Entscheidung von Trainer Bruno Labbadia zu beugen. Aktuell sieht dieser ihn wohl nur als Joker hinter Startstürmer Wout Weghorst. „Ich hatte mit dem Trainer in der vergangenen Woche ein längeres Gespräch“, so Ginczek, „das war sehr positiv. Ich denke, dass ich nicht weit weg bin. Wenn ich gegen Hertha wieder von der Bank komme, versuche ich es so zu machen wie gegen Schalke.“ In Wolfsburg hätten die Fans wohl nichts gegen ihren Lieblings aus dem ersten Spiel…

 

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