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Dortmund: Bürki bleibt zuhause

Eigentlich wäre Roman Bürki gerne mit der Schweizer Nationalmannschaft unterwegs, doch der Keeper des BVB hat aktuell mit muskulären Problemen im hinteren Oberschenkel zu kämpfen. Am Mittwoch konnte der mittlerweile 27-Jährige immerhin wieder auf dem Platz stehen und eine individuelle Einheit mit Torwarttrainer Matthias Kleinsteiber absolvieren. Nach der Einheit merkte man Bürki aber an, dass er nicht sonderlich zufrieden ist.

„Ich hatte eigentlich gedacht, es ginge schon viel besser“, so der Schweizer im Anschluss an das Training, „bei den Schüssen ganz am Ende habe ich den Muskel wieder gespürt. Ich konnte mich nicht richtig abdrücken. Das war für mich das Zeichen, dass es noch nicht wieder geht. So kann ich noch nicht wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.“ Mit diesen kleinen Problemen hat der Keeper schon seit dem Trainingslager im August in der Schweiz zu tun. Schon damals begab er sich deswegen in Behandlung. Bisher hat es ihn aber nicht daran gehindert, die beiden Bundesliga-Partien gegen Leipzig (4:1) und Hannover (0:0) mitwirken und auch das Pokalspiel gegen Fürth zu bestreiten. „Nach dem Spiel in Hannover habe ich die Probleme allerdings direkt wieder gemerkt“, so der Keeper am Mittwoch.
Mit einem weinenden Auge musste er in der Folge die Reise zur „Nati“ absagen, „weil die Physios in Dortmund genau wissen, wo mein Problem liegt und wie sie es behandeln müssen“. Am 14. September bekommen es die Dortmunder in der Liga mit den Frankfurtern zu tun. Ein Einsatz ist noch nicht gewiss, abschreiben will Bürki ihn aber auch keinen Fall. „Ich hoffe, dass mein Einsatz gegen die Eintracht nicht in Gefahr ist“, so der Schweizer, der im Ernstfall wohl von seinem Landsmann Marwin Hitz vertreten wird, der im Sommer ablösefrei vom FC Augsburg zu den Borussen gekommen ist.

 

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