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Gladbach: Doucouré vor Comeback

Bei den Gladbachern wird es im Rahmen des morgigen Testspiels gegen die Bochumer wohl die eine oder andere Überraschung auf personeller Ebene geben. Unter anderem freuen sich die Fans und Verantwortlichen darüber, dass Mamadou Doucouré wieder mit von der Partie ist, nachdem er eine zweijährige Leidenszeit hinter sich gebracht hat. Für ihn wäre es der nächste Schritt in Richtung vollständiges Comeback bei den Fohlen. 

Immerhin geht Trainer Dieter Hecking davon aus, dass er seinem Schützling gegen Bochum ein paar Spielminuten gönnen kann. Sollte der Auftritt für Doucouré positiv ausfallen, ist es bei ihm dennoch etwas anders, als bei Nico Elvedi oder Ibrahima Traoré, die nach ihren Verletzungen einen echten Härtetest absolvieren müssen, bevor es in der Liga beim nächsten Spiel gegen die Schalker geht. Ein Einsatz des mittlerweile 20-Jährigen wäre wohl eher eine Art Belohnung nach der langen Leidenszeit und ein Anreiz, weiter motiviert an seinem echten Comeback zu arbeiten. 

„Wir wollen ihm einfach auch das Gefühl geben, wieder richtig dazuzugehören. Wir müssen behutsam mit ihm umgehen“, so Hecking über seinen Schützling, der nach zwei Jahren einfach mal wieder dabei sein soll. Im Sommer 2016 war der Transfer des Franzosen ein echter Coup für die Fohlen. Das Abwehr-Juwel kam gar ablösefrei von Paris St. Germain an den Rhein. Der Kapitän der französischen U19-Nationalmannschaft zählte zu den größten Talenten in Europa. Damals zog er sich im letzten Spiel für PSG einen Muskelbündelriss zu, doch niemand ahnte zu dieser Zeit, was sich daraus noch entwickeln würde. Immer wieder musste er Rückschläge in Form von Muskelblessuren und sogar eine Operation am Oberschenkel hinnehmen. Seit dem Wechsel hat er nicht für die Gladbacher gespielt, selbst seine Karriere stand zwischenzeitlich auf dem Spiel. 

Seit ein paar Wochen gibt es nun aber neue Hoffnung für Doucouré, der noch bis 2021 einen Vertrag bei den Gladbachern hat. Das Aufbautraining verläuft bisher problemlos und auch bei höheren Belastungen gab es keine Beschwerden. Dass er nun auch mit der Mannschaft trainieren kann, tut dem Talent sichtlich gut. „Mamadou macht uns momentan viel Freude. So weit wie jetzt war er noch nie in den eineinhalb Jahren, in denen ich bei der Borussia Trainer bin“, so Hecking.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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