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Leverkusen: Aranguiz erneut verletzt

Leider muss der Leverkusener Charles Aranguiz nun erneut einen Rückschlag hinnehmen. Der Chilene musste in der kompletten Vorbereitung schon wegen seiner Knieprobleme immer wieder pausieren und konnte nur dosiert wider Mannschaft trainieren. Aktuell halten ihn jetzt Achillessehnenprobleme von der Arbeit ab. So wird der Stratege im Mittelfeld wohl auf jeden Fall die Generalprobe am kommenden Samstag beim FC Valencia verpassen. 

Als man davon ausging, dass Charles Aranguiz das eine Problem in den Griff bekommen hat, kam schon das nächste auf: „Er hat Achillessehnenprobleme. Aber nicht an der Sehne, die 2015 operiert wurde, und sein Knie ist auch sehr gut“, so Trainer Heiko Herrlich über den jüngsten Befund zum 29-jährigen Nationalspieler. Es ist gut möglich, dass die Probleme an der Achillessehne nun von den alten Problemen am Knie kommen. “So etwas passiert oft durch eine Schonhaltung. Er reagiert total sensibel darauf. Er wird in dieser Woche mit der Mannschaft wahrscheinlich nicht mehr belasten und wird auch am Samstag nicht spielen können“, diagnostiziert der Trainer.

Es sieht so aus, als würde Aranguiz die Vorbereitung abschließen, ohne dabei auch nur ein einziges Testspiel absolviert zu haben. Es ist also davon auszugehen, dass er auch beim ersten Pflichtspiel der Saison im DFB-Pokal in Pforzheim nicht in der Startelf stehen wird. Der Ligastart gegen die Gladbacher wäre noch möglich, ist aber auch nicht sonderlich wahrscheinlich. „Ich kann nicht sagen, ob ich zum Saisonauftakt spielen kann“, so der Mittelfeldspieler. Neben dem am Kiefer operierten Keeper Lukas Hradecky ist der Chilene aber nicht der einzige Stammspieler, der gegen Valencia nicht spielen wird. So ist auch Flügelstürmer Leon Bailey nicht einsatzbereit, nachdem er sich in der letzten Woche beim Test gegen Basaksehir eine Bänderverletzung in der Schulter zugezogen hatte. „Bailey werden wir diese Woche noch schonen. Da gehen wir kein Risiko ein. Wir müssen kucken, dass er am Dienstag wieder ins Training einsteigt“, so Herrlich.

Zudem fällt auch Karim Bellarabi aus, der eigentlich die erste Option auf den Bailey-Platz gewesen wäre, nun aber mit einer Kreuzbandzerrung noch zwei Wochen lang ausfallen wird. Ohnehin nicht mit dabei ist Mittelstürmer Joel Pohjanpalo wegen einer Durchblutungsstörung im Sprungbein. Die Alternativen in der Offensive sind bei der Werkself also rar gesät. Für die vier zu besetzenden Positionen stehen Trainer Herrlich mit Lucas Alario, Kevin Volland, Kai Havertz, Julian Brandt und Paulinho noch genau fünf Akteure zur Verfügung, die schon in der Bundesliga gespielt haben. Hinzu kommt dann noch Neuzugang Isaac Kiese Thelin (26), der am Mittwoch seine erste Einheit für die Werkself absolviert hat. 

Der Schwede kommt nach seiner WM-Teilnahme auf Leihbasis vom RSC Anderlecht und wird kurz nach seinem Debüt gleich die Reise nach Spanien mit antreten. „Wir schauen schon, dass wir ihn nach Valencia mitnehmen“, so Herrlich, der sich von diesem Tripp erhofft, dass der Neuzugang direkt in den Kader integriert wird. „Schau’n mehr mal. Es war ein guter erster Eindruck. Er hat bei den Partnerübungen mit den Flanken fünf Kopfballtore gemacht. Wir müssen ihm jetzt auch Zeit geben, sich zu akklimatisieren und hier reinzukommen. Wir sind froh, dass er dabei ist“, so der Coach.  

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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