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Hannover: Wer wird die Nummer 1?

Bei den Hannoveranern ist vor allem der Kampf um den einzigen Platz zwischen den Pfosten entbrannt. Im Trainingslager am Wörthersee hat sich Trainer André Breitenreiter noch immer nicht entschieden, wer in die kommende Saison als Nummer 1 starten wird. Aktuell gibt es zwei Kandidaten, die sich nicht viel schenken. Der Kampf spitzt sich langsam aber sicher zu.

Philipp Tschauner (32) oder Michael Esser (30) ist aktuell die große Frage in Hannover. Es ist die gleiche Frage, die schon im Vorjahr beantwortet werden musste. Auch 2017 nach der Rückkehr in die Bundesliga wollten beide den Platz zwischen den Pfosten haben. Letztendlich machte Tschauner das Rennen, der auch mit dem Bonus des Aufstiegskeepers angekommen ist. Esser kam damals von Darmstadt als Neuzugang und wurde dann auf die Bank gesetzt. „Tschauner ist letztes Jahr Torwart Nummer eins geworden, weil die beiden auf Augenhöhe waren und der Herausforderer nicht besser war“, so André Breitenreiter, der aber noch nicht zu wissen scheint, wie er sich in diesem Jahr entscheiden wird: “In diesem Jahr sind beide auf einem wirklich guten Niveau. Beide sind stärker als im vergangenen Sommer.“ Damit sieht er sich auch bei seinem Torwarttrainer Jörg Siewers bestätigt: „Auch Jörg sieht beide auf einem höheren Niveau-Level als in der letzten Saison. Man kann schon sagen, dass beide sehr, sehr eng zusammen sind. Die Entscheidung wird bis zum letzten Tag gehen.“

Bewusst will der Coach einen harten Konkurrenzkampf entfachen, der bei beiden die beste Leistung herauskitzeln soll. Für die Keeper ist es ein hoher Druck, den sie auch während der Saison verspüren werden. Am kommenden Samstag gibt es im Testspiel gegen Bilbao einen regelrechten Showdown in diesem Kampf. „Gegen Bilbao werden beide 45 Minuten spielen. Wer in welcher Halbzeit spielt, gibt keinen Aufschluss darüber, wer vielleicht die Nase vorn hat. Es kommt jetzt auf die letzten 14 Tage an, die werden entscheidend sein, besonders das Testspiel“, so der Trainer. 

Esser ist dabei eher der Ruhigere, währen Tschauner durchaus impulsiv aus sich herausgehen kann. Beide haben ihre Stärken eher auf der Linie mit guten Reflexen und starken Reaktionen beim 1 gegen 1. Bei hohen Bällen und der technischen Gewandtheit haben beide noch Defizite un dLuft nach oben. „Es geht um Trainings- und Spielleistung, aber natürlich auch um das Gesamtpaket. Es geht auch um Ausstrahlung, um Kommunikation auf dem Platz“, so Breitenreiter über die Kriterien für sein „Casting“. Am Ende wird nicht er allein, sondern der komplette Trainerstab die Entscheidung treffen. „Jörg Sievers‘ Meinung hat ein hohes Gewicht, sein Wort hat großen Einfluss auf die Entscheidung. Mein Trainerteam und ich sehen natürlich auch viel und entscheiden am Ende“, so der Trainer. 

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