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Freiburg: Dauerbrenner Günter

Bei den Freiburgern wird es in der Verteidigung wohl einen Zweikampf zwischen den beiden Rechtsverteidigern Pascal Stenzel und Lukas Kübler geben. Auf der linken Seite dürfte derweil Christian Günter gesetzt sein, der in der abgelaufenen Saison tatsächlich alle Pflichtspielminuten absolviert und damit einen Vereinsrekord aufgestellt hat. Aber was ist, wenn Günter mal verletzt passen muss? Derzeit hätten die Freiburger mit Chima Okoroji und Florian Kath immerhin zwei Alternativen.

Wenn Christian Günter in der letzten Saison ausgefallen wäre, hätte sein Trainer Christian Streich wohl auf einen Kicker zurückgreifen müssen, der sich auf einer anderen Position deutlich wohler fühlt. Das könnte nun auch in der kommenden Saison der Fall sein. In der Vorbereitung hat man es immer wieder mit Offensivspieler Florian Kath versucht, doch sowohl im Training als auch im Testspiel gegen Swansea konnte man sehen, dass dieser sich in der Abwehr nicht wirklich wohl fühlt. Beim Doppeltest am vergangenen Freitag in Bahlingen konnte der 23-Jährige angeschlagen nicht mitwirken. „Er hat Dampf nach vorne“, so Christian Streich nach dem 3:0 über Swansea. In der Rückwärtsbewegung hat er allerdings noch Schwächen und so würde er ihn eher vor einer Dreierkette sehen, anstatt als linker Bestandteil einer Viererkette. 

Eine weitere Alternative wäre Chima Okoroji, der im Sommer 2017 vom FC Augsburg II zur zweiten Mannschaft des SC kam. In der Regionalliga stand er immerhin in 35 Spielen von Beginn an auf dem Feld und hat dabei in erster Linie links vor der Dreierkette gespielt. Der 21-Jährige wäre schon im Winter fast zu den Profis gekommen und war unter anderem im Trainingslager in Spanien dabei. Die Sommervorbereitung absolvierte er ebenfalls mit den „Großen“, bevor ihn dann ein Bänderriss aus der Bahn geworfen hat. Mittlerweile ist er zurück und spielte am Freitag gegen eine Regionallauswahl immerhin eine Halbzeit in der Viererkette zusammen mit Lukas Kübler, Philipp, Lienhart und Robin Koch, die allesamt wie er selbst aufgrund von Verletzungen nicht die komplette Vorbereitung durchziehen konnten. 

Kurz vor dem Sprung nach oben sind derweil auch Nico Schlotterbeck und sein Bruder Keven. Seit dieser Saison haben beide einen Profivertrag. Beide sind eher linke Innenverteidiger, haben aber ebenfalls schon als Außenverteidiger gespielt und wären daher denkbar. Streich wäre natürlich am liebsten, wenn Günter ihm wieder über die komplette Saison hinweg zur Verfügung stehen würde, vor allem, weil er aktuell zu einer klassischen Viererkette tendiert.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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