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Leverkusen: Bender geht voran

Die Leverkusener haben eine dreitägige Radtour in den Knochen und dabei war es, wie zumeist auch auf dem Platz. Lars Bender ist ein durchaus geübter Mountainbiker und ging wie so oft voran. Nach der Rückkehr gab er nun ein Interview über den aktuellen Stand der Werkself. 

Unter anderem ging es dabei über die Voraussetzungen für die kommende Saison. Klar, wir fangen nicht wie im vergangenen Jahr bei null an. Das kann für uns ein großer Vorteil sein. Aber es muss uns bewusst sein, dass wir mindestens wieder die gleiche Arbeit reinstecken müssen. Die Saison wird um einiges schwerer werden, weil wir die Dreifachbelastung haben. Die müssen wir gut verteilen. Aber wenn wir wieder ähnlich gut motiviert sind, so zu arbeiten, kann das was werden“, so Bender.

Nach einer guten letzten Saison, als man im Endspurt aber noch die Champions League verpasst hat, sollen die Ziele für die kommende Spielzeit etwas höher gesteckt werden. „Wir sind ein Verein, der immer irgendwie um die Champions League mitspielen muss. Das ist uns vergangene Saison leider nicht ganz gelungen. Da hat uns ein bisschen was gefehlt. Wir wissen aber auch, dass das unsere eigene Schuld war. Aber die Champions League ist immer das große Ziel des Vereins und der Truppe“, so Bender, der in Sachen Motivation wohl kaum zu übertreffen ist. Vor allem ist es wichtig, dass Leverkusen in diesem Jahr besser in die Saison kommt, als es zuletzt der Fall war als man sich über weite Strecken in der Tabelle erst zurückkämpfen musste.

Im Endspurt hat man dann aber quasi in letzter Sekunde noch den Sprung auf Platz 3 oder 4 verpasst und so muss man sich in der kommenden Saison mit der Europa League zufrieden geben. Vor allem die 0:1-Pleite gegen Stuttgart wog am Ende schwer, was auch Bender noch immer beschäftigt: „Wenn du so ein Spiel verlierst, dann fehlt dir auch etwas, so dass du es am Ende auch nicht verdient hast, in der Champions League zu spielen“, so der Kapitän der Werkself. Aktuell gilt es, einen schlagkräftigen Kader zu formen, der in der kommenden Saison fest zusammenwächst und dann eine Leistungssteigerung ermöglicht. „Wir haben guten Fußball gezeigt, aber wenn man unsere Tore in der Relation zu unseren Chancen sieht, dann hat etwas gefehlt. Da müssen wir effektiver werden. Viele Spiele haben wir uns dadurch zerstört. Stuttgart war das beste Beispiel. Aber es gab auch eine Vielzahl von Spielen, die unentschieden ausgingen, die wir aufgrund der Vielzahl von Chancen vorzeitig für uns hätten entscheiden können. Wie es der Trainer gesagt hat: Wir müssen lernen zu killen“, so der Defensivallrounder. Bender ist also schon voll motiviert. Ihm ist definitiv zuzutrauen, dass er in kürzester Zeit auch den Rest der Mannschaft mitreißen kann.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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