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Stuttgart: Pavard vor Wechsel

Die Stuttgarter freuen sich natürlich, dass ihr persönlicher Star Benjamin Pavard bei der WM richtig starke Leistungen zeigt. Kein Wunder, dass nun schon der eine oder andere Interessent auf den Markt getreten ist. Der Verteidiger kann die Schwaben tatsächlich durch eine Ausstiegsklausel verlassen und aktuell spricht viel dafür, dass er sich den Bayern anschließen wird. 

Am 9. August schließt bereits das Transferfenster in der Premiere League. Die Italiener haben bis zum 18. August Zeit und in Spanien, Frankreich und Deutschland können die Klubs sogar noch bis zum 31. August transferieren. So haben die Stuttgarter noch jede Menge Gelegenheiten, das eine oder andere Angebot für Pavard einzustreichen. Aktuell sieht es aber so aus, als würde er sich erst 2019 einem Topklub anschließen, der wohl Bayern München heißen soll.

Laut aktueller Informationen sollen die Bayern den Transfer bereits geplant und in den Verhandlungen sehr weit fortgeschritten sein. So sollen sie sich den Franzosen schon für den nächsten Sommer gesichert haben. Der französische Nationalspieler hat beim VfB noch einen gültigen Vertrag, könnte aber 2019 für eine festgeschriebene Ablösesumme von rund 35 Millionen Euro gehen. Ansonsten stünde er im Schwabenland noch bis 2021 unter Vertrag. Die Stuttgarter könnten in diesem Sommer wohl noch deutlich mehr Geld kassieren, wären aber bereit darauf zu verzichten, wenn sie ihren Verteidiger dafür noch ein weiteres Jahr im eigenen Kader hätten. „Aktuell gehe ich davon aus, dass er in der kommenden Saison beim VfB spielen wird. Das ist unser ganz großes erklärtes Ziel“, so Sportvorstand Michael Reschke in der vergangenen Woche über das lukrativste Stuttgarter Kadermitglied. So wäre selbst bei 50 Millionen Euro noch keine Schmerzgrenze erreicht.

Pavard kam im August 2016 für gerade einmal 5 Millionen Euro zu den Schwaben und warf sehr schnell ein Auge auf die Champions League, nachdem er in seiner ersten Saison in der Bundesliga mit guten Leistungen überzeugen konnte. Die Bayern könnten jedenfalls eine Verstärkung für die defensive Außenbahn durchaus gut gebrauchen, zumal der Vertrag von Rafinha 2019 auslaufen wird und der Brasilianer nicht mehr der Jüngste ist. Gleichzeitig ist auch noch nicht geklärt, ob Jerome Boateng seine Zukunft in München sieht. Die Bayern wollen den Kader langsam aber sicher verjüngen und Pavard wäre dabei nur ein weiterer Baustein im Konzept von Trainer Kovac. „Wir sind bereit, eine Lösung für den 1. Juli 2019 zu finden“, so Reschke und erklärt weiter, „mit einem Klub, der sauber und korrekt mit uns zusammenarbeitet.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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