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Hoffenheim: Kramaric zu den Bayern?

Bei den Bayern tauchen im Moment immer mehr potenzielle Kandidaten für einen Wechsel auf. Zuletzt war Kevin Vogt von der TSG 1899 Hoffenheim im Gespräch, doch dieses Gerüchte löschte dann Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge: „Den können Sie von der Liste streichen.“ Lange blieb es allerdings nicht ruhig, denn nun soll Andrej Kramaric von der TSG ein Kandidat sein. 

So sollen Medien in der kroatischen Heimat des Angreifers bereits über das Interesse der Bayern berichtet haben. Fakt ist, dass der Angreifer sehr flexibel ist und in Russland gerade als Nationalspieler ebenfalls auf sich aufmerksam machen kann. „Bayern? Ja, ich habe gesehen, was die Medien schreiben. Aber kein Grund zur Hektik, es gibt noch genügend Zeit. Meine Priorität liegt auf der Weltmeisterschaft, danach bleibt immer noch genügend Zeit, um über einen möglichen Wechsel zu sprechen“, so Kramaric selbst zu den aktuellen Gerüchten. Was hätte man nun auch sonst für eine Antwort erwarten sollen, denn natürlich will sich Kramaric auf dieser Bühne zeigen und sich damit für den Sommer möglichst viele Optionen offen halten. So sollen auch schon andere Clubs ein Auge auf ihn geworfen haben.

Laut aktueller Informationen sollen die Bayern aber noch nicht Konkret an die TSG oder an Kramarics Berater herangetreten sein. Warum ist kein Wunder, denn eigentlich lehnen die Bayern einen Wechsel von Robert Lewandowski ab und hätten folglich kaum Bedarf für einen weiteren Angreifer, denn als Back-Up hatte man erst Sandro Wagner für 13 Millionen aus Hoffenheim geholt. Fakt ist aber auch, dass Kramaric einen guten Draht zum neuen Trainer Niko Kovac hat, der ihn damals als Nationaltrainer Kroatiens zum Nationalspieler machte.

Vor allem in Sachen Ablöse dürfte Kramaric noch deutlich über Wagner angesiedelt sein. So haben die Hoffenheimer erst im Winter ein 30-Millionen-Angebot aus Italien für den Kroaten abgelehnt, der noch einen gültigen Vertrag bis 2020 hat. Ein Transfer in diesem Sommer ist aber noch lange nicht vom Tisch. Sollte sich der Stürmer bei der WM weiter in den Fokus spielen, dürften auch weitere Angebote nicht lange auf sich warten lassen. Hoffenheim hat jedenfalls eine Schmerzgrenze ausgerufen. Kramaric wurde für rund 11 Millionen Euro von Leicester City geholt und soll wenn überhaupt möglichst gewinnbringend verkauft werden: „Was passiert, wenn 50 Millionen geboten werden, kann ich nicht sagen“, so Manager Alexander Rosen.

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