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Köln: Sobiech im Landeanflug

Bei den Kölnern war man bisher schwer begeistert von den Profis, die ihren Vertag trotz des Abstiegs verlängert haben. Mittlerweile weht aber auch der erste frische Wind, denn mit Lasse Sobiech hat sich ein weiterer Neuzugang den Geißböcken angeschlossen. Der FC konnten den Innenverteidiger vom FC St. Pauli an den Rhein holen. 

Mit das größte Lob für den Neuen kam allerdings von Markus Kauczinski. Der Trainer des FC St. Pauli lobte seinen ehemaligen Schützling Lasse Sobiech mehr oder weniger in den Himmel: „Ich bin traurig, dass er uns verlässt. Er ist ein guter Typ, ein guter Charakter. Als Trainer konnte ich ihm Dinge anvertrauen, die er dann in die Mannschaft getragen hat. Lasse ist jemand, der andere mitziehen kann, und hatte aufgrund dieser Eigenschaften einen ganz besonderen Stellenwert bei uns“, so der Coach.

Genau diesen Stellenwert soll der mittlerweile 27-Jährige auch bei den Kölnern einbringen. Er bleibt zwar in der 2. Liga, allerdings soll das sowohl für ihn selbst als auch für den FC nur eine Zwischenstation sein. Der FC hat sich Sobiechs Dienste bis 2022 gesichert. Für den 1,96 Meter Mann ist es auch eine Rückkehr in den Westen, denn er durchlief quasi die komplette Jugendabteilung der Dortmunder, allerdings gelang ihm dort nie der Durchbruch in die Bundesliga. Seine bisher 34 Einsätze im Oberhaus absolvierte er für den Hamburger SV und für Greuther Fürth, bevor er dann bei St. Pauli zu einem absoluten Führungsspieler wurde.

Die Kölner haben sich nach einer Statistik zufolge den besten Verteidiger der zweiten Liga geschnappt. Sobiech selbst will natürlich nichts lieber, als auch wieder in der Bundesliga aufzulaufen. „Der FC ist ein ambitionierter Klub mit ambitionierten Zielen. Das ist genau die Herausforderung, die ich mir für meine neue Station gewünscht habe: Ich möchte in der nächsten Saison mit dem FC aufsteigen“, so der Innenverteidiger, der von seinem neuen Geschäftsführer Armin Veh schon ausgiebig gelobt wurde: „Lasse ist ein sehr erfahrener Defensivspieler mit einem Top-Charakter. Er übernimmt Verantwortung und hat den Ehrgeiz, gemeinsam mit uns den direkten Weg zurück in die Bundesliga zu schaffen.“ Nach Sobiech sollen nun auch noch Offensiv-Allrounder Louis Schaub (SK Rapid Wien) und Benno Schmitz (RB Leipzig) folgen. „Mein Ziel ist es, bis zum ersten Training am 25. Juni den Kader so weit wie möglich fertig haben, um das Unternehmen Wiederaufstieg in Angriff nehmen zu können. Ab dann fängt für mich eine neue Zeitrechnung an“, so Veh.

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